Sahra Wagenknecht setzt sich für Smartphone-Verbot an Grundschulen ein

Ottweiler - Das BSW im Saarland hat sich zum ersten Mal getroffen. Laut Partei kamen rund 300 Mitglieder und Unterstützer. Parteichefin Sahra Wagenknecht (54) war auch dabei.

Kinder sollten vernünftig lernen, statt auf das Smartphone zu schauen, meint Sahra Wagenknecht (54).
Kinder sollten vernünftig lernen, statt auf das Smartphone zu schauen, meint Sahra Wagenknecht (54).  © Carsten Koall/dpa

Sie setzt sich für ein Smartphone-Verbot an Grundschulen ein.

Kinder sollten in der Grundschule wieder ordentlich lesen, schreiben und rechnen lernen, sagte Wagenknecht nach Angaben ihrer Partei beim ersten Treffen von Mitgliedern und Unterstützern des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Saarland.

In Forschung und Bildung müsse mehr investiert werde, denn eine gute Bildungspolitik sei Voraussetzung, wenn der Wandel in der Wirtschaft gelingen solle.

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Sahra Wagenknecht Wegen Volksverhetzung: Politisches Gefecht zwischen Wagenknecht und Kiesewetter

Zu dem Treffen im saarländischen Ottweiler waren am Donnerstagabend laut Landesverband rund 300 Mitglieder und Unterstützer gekommen.

Wagenknecht warb dafür, die Europawahl am 9. Juni mit einer Stimme für das BSW zur Protestwahl gegen die Ampel-Regierung in Berlin zu machen.

Smartphones sollten für Kinder an Grundschulen verboten werden, so Sahra Wagenknecht.
Smartphones sollten für Kinder an Grundschulen verboten werden, so Sahra Wagenknecht.  © 123rf/sasinparaksa

Am 27. Mai werden BSW-Parteigründerin Wagenknecht und ihr Mann Oskar Lafontaine (80) in Saarbrücken auf einer Kundgebung zur Europawahl sprechen, wie der Landesverband am Freitag mitteilte.

Beide wohnen im saarländischen Merzig.

Titelfoto: Carsten Koall/dpa, 123RF/sasinparaksa

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