"Ich bin sein größter Fan": Nicki Minaj steht Donald Trump eng zur Seite
Washington, D.C. (USA) - Nachdem die selbst ernannte Barbie-Rapperin Nicki Minaj (43) in der vergangenen Woche bereits für Schlagzeilen gesorgt hatte, legte sie nun nach: Bei einer Veranstaltung bezeichnete sich die 43-Jährige offen als "Nummer-eins-Fan" von US-Präsident Donald Trump (79).
Schon in der Vergangenheit war Minaj für ihre Trump-Unterstützung heftig kritisiert worden. Doch davon zeigt sie sich unbeeindruckt. Im Gegenteil: Bei einem Event des US-Finanzministeriums in Washington brachte sie ihre Loyalität erneut öffentlich zum Ausdruck, wie BBC berichtet.
Beim Treffen zur Vorstellung der sogenannten "Trump Accounts" erklärte die "Super Bass"-Interpretin: "Ich bin wahrscheinlich der Nummer-eins-Fan des Präsidenten und das wird sich auch nicht ändern."
Kritik und Gegenwind würden sie nicht abschrecken, sondern im Gegenteil motivieren. "Die Anfeindungen oder das, was Leute sagen, betreffen mich überhaupt nicht. Sie motivieren mich sogar, ihn noch mehr zu unterstützen", erklärte sie vor dem Publikum.
Zugleich wehrte sich Minaj gegen das, was sie als Mobbing und Schmutzkampagnen gegen Trump bezeichnete: "Wir werden nicht zulassen, dass sie damit durchkommen." Sie betonte, Trump habe "viel Rückhalt" und "Gott beschütze ihn".
Hand in Hand lobten Trump und Minaj sich in den Himmel
Und auch Trump selbst zeigte sich begeistert von der Rapperin. Er würdigte Minaj als "größte und erfolgreichste weibliche Rapperin der Geschichte" und bedankte sich für eine Spende in Höhe von "Hunderttausenden Dollar" für die sogenannten Trump-Konten. Auf der Bühne standen die beiden sogar Hand in Hand.
Zusätzlich verlieh der Präsident seiner neuen Lieblingsrapperin ein sogenanntes "Gold-Card-Visum", das ihr die Tür zu einer amerikanischen Staatsbürgerschaft eröffnet. Minaj stammt aus dem Karibikstaat Trinidad und Tobago und wanderte im Alter von fünf Jahren mit ihrer Familie in die USA aus.
Bereits kurz darauf teilte Minaj bei X ein Foto der goldenen Karte und schrieb in einem zweiten Posting, sie finalisiere gerade ihre Papiere für die Staatsbürgerschaft.
Noch vor fast zehn Jahren, im Jahr 2016, hatte die Rapperin gegen den Republikaner ausgeteilt und seine Haltung im Song "Black Barbies" scharf kritisiert.
Titelfoto: Bildmontage: WIN MCNAMEE / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP, Foto von WIN MCNAMEE / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

