Wie macht er das nur? Donald Trump gewinnt schon wieder

Columbia/Washington (USA) - Es ist sein vierter Sieg in Folge: Der frühere US-Präsident Donald Trump (77) hat die Vorwahl zur Präsidentschaftskandidatur der Republikaner auch im Bundesstaat South Carolina gewonnen.

Der frühere US-Präsident Donald Trump (77) hat die Vorwahl zur Präsidentschaftskandidatur der Republikaner im Bundesstaat South Carolina gewonnen.
Der frühere US-Präsident Donald Trump (77) hat die Vorwahl zur Präsidentschaftskandidatur der Republikaner im Bundesstaat South Carolina gewonnen.  © Andrew Harnik/AP/dpa

Bereits bei den bisherigen Vorwahlen in Iowa, New Hampshire und Nevada ging der 77-Jährige als Sieger hervor.

Trumps Konkurrentin Nikki Haley (52), die einst Gouverneurin des konservativen Bundesstaats im Südosten der USA war, fuhr in South Carolina wie erwartet eine Niederlage ein.

Trotz verschwindend geringer Chancen, Trump am Ende zu schlagen, stieg die 52-Jährige nicht aus dem Rennen aus.

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Trump und Haley lieferten sich in South Carolina erneut ein Duell um die Nominierung ihrer Partei für die Präsidentenwahl am 5. November.

Nach Auszählung von rund 80 Prozent der Stimmen führte Trump mit rund 60 Prozent und lag damit etwa 20 Prozentpunkte vor Haley - sie erreichte knapp 40 Prozent.

Wer in den USA Präsidentschaftskandidat werden will, muss sich zunächst in parteiinternen Vorwahlen durchsetzen. Bei Parteitagen im Sommer werden die Kandidaten offiziell gekürt. Der Nominierungsparteitag der Republikaner findet Mitte Juli statt.

Bittere Niederlage für Nikki Haley in ihrer Heimat

Nikki Haley (52) von den Republikanern, ehemalige UN-Botschafterin der USA und US-Präsidentschaftsbewerberin, konnte sich in ihrer Heimat South Carolina gegen Trump nicht durchsetzen.
Nikki Haley (52) von den Republikanern, ehemalige UN-Botschafterin der USA und US-Präsidentschaftsbewerberin, konnte sich in ihrer Heimat South Carolina gegen Trump nicht durchsetzen.  © Chris Carlson/AP/dpa

Nach der Abstimmung in South Carolina zeigte sich Haley ernst, aber kämpferisch. Sie habe versprochen, im Rennen zu bleiben, egal, was in South Carolina passiere, sagte sie.

40 Prozent der Stimmen sei "keine kleine Gruppe", und es gebe eine große Anzahl von Wählern unter den Republikanern, die eine echte Alternative zu Trump wollten, sagte Haley.

South Carolina sei erst der vierte Bundesstaat Staat, in dem es eine Entscheidung gegeben habe. In den kommenden zehn Tagen stünden Entscheidungen in zahlreichen anderen Bundesstaaten an.

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Haley, die als politisch moderater und rhetorisch deutlich gemäßigter gilt als Trump, hatte in South Carolina auf einen Heimvorteil gehofft. Die 52-Jährige war von 2011 bis 2017 die erste Frau im Gouverneursamt des Bundesstaats, in dem sie auch geboren wurde.

Trump hatte in South Carolina in Umfragen knapp 30 Prozentpunkte vor Haley gelegen. In landesweiten Umfragen führt er mit noch deutlicherem Vorsprung. Haley werden kaum noch Chancen eingeräumt, sich am Ende gegen Trump durchzusetzen.

Nun liegt ein besonderes Augenmerk auf dem 5. März, dem sogenannten Super Tuesday. An diesem Tag finden in 15 Bundesstaaten gleichzeitig Vorwahlen der Republikaner statt.

Der Sieg in South Carolina macht eine Kandidatur Trumps für die Republikaner bei der Präsidentenwahl im November wahrscheinlicher. Stand jetzt deutet alles auf ein erneutes Duell zwischen ihm und dem amtierenden Präsidenten, Joe Biden (81), hin.

Titelfoto: Präsidentschaftskandidatur

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