Nach Gewalttat bei CSD: Söder spricht von "feigem Anschlag" – Event in Mühldorf nicht abgesagt

Von Christof Rührmair und Marcel Gnauck

München/Berlin - Nach dem tödlichen Angriff eines Autofahrers am Rande des Berliner Christopher Street Day (CSD) hat sich auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (59, CSU) betroffen gezeigt.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (59, CSU) verurteilte auf der ehemaligen Twitter-Plattform "X" den Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin.  © Alexandra Beier/AFP

"Der feige Anschlag auf den CSD in Berlin ist eine furchtbare Tat", schreibt der CSU-Chef auf X. Er sei fassungslos, dass friedlich feiernde Menschen angegriffen, verletzt und sogar aus dem Leben gerissen wurden.

Seine Gedanken seien bei den Opfern und Angehörigen. "Wir werden uns dem Terror nicht beugen", hieß es weiter. 

Bei dem Angriff auf den Christopher Street Day ist am Samstagabend eine Frau getötet worden. Weitere Menschen wurden verletzt, einige schwebten am Morgen noch in Lebensgefahr.

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Der für den Nachmittag geplante CSD im oberbayerischen Mühldorf findet trotz des Vorfalls statt.

"Gerade nach so einem schrecklichen Ereignis ist es umso wichtiger, uns nicht einschüchtern oder verdrängen zu lassen", erklärten die Veranstalter. 

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Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen werde es nicht geben – man habe bereits jetzt ein umfangreiches Sicherheitskonzept. Auch von der Polizei hieß es am Sonntagmorgen, dass die Veranstaltung wie geplant stattfinde. 

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