Von Christof Rührmair und Marcel Gnauck
München/Berlin - Nach dem tödlichen Angriff eines Autofahrers am Rande des Berliner Christopher Street Day (CSD) hat sich auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (59, CSU) betroffen gezeigt.
"Der feige Anschlag auf den CSD in Berlin ist eine furchtbare Tat", schreibt der CSU-Chef auf X. Er sei fassungslos, dass friedlich feiernde Menschen angegriffen, verletzt und sogar aus dem Leben gerissen wurden.
Seine Gedanken seien bei den Opfern und Angehörigen. "Wir werden uns dem Terror nicht beugen", hieß es weiter.
Bei dem Angriff auf den Christopher Street Day ist am Samstagabend eine Frau getötet worden. Weitere Menschen wurden verletzt, einige schwebten am Morgen noch in Lebensgefahr.
Der für den Nachmittag geplante CSD im oberbayerischen Mühldorf findet trotz des Vorfalls statt.
"Gerade nach so einem schrecklichen Ereignis ist es umso wichtiger, uns nicht einschüchtern oder verdrängen zu lassen", erklärten die Veranstalter.
Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen werde es nicht geben – man habe bereits jetzt ein umfangreiches Sicherheitskonzept. Auch von der Polizei hieß es am Sonntagmorgen, dass die Veranstaltung wie geplant stattfinde.