Mutter erwischt Freund, als der ihren Hund vergewaltigt! Seine Ausrede ist unfassbar

Crook County (Oregon) - Vier Jahre lebte eine Mutter samt Tochter und Mann zusammen mit dem Untermieter Ricky C. (41) in einem Haus in Crook County im US-Staat Oregon. Bis dato hatte es nie Probleme gegeben, doch was die Amerikanerin am 1. März beobachtete, schockierte sie zutiefst: Der 41-Jährige kniete in seinem Zimmer mit heruntergelassener Hose hinter dem Hund der Familie und vergewaltigte ihn, berichtet "The Bend Bulletin".

Ricky C. (41) nach seiner Festnahme.
Ricky C. (41) nach seiner Festnahme.  © Crook County Sheriffs Office

Die entsetzte Mutter stellte Ricky C. sofort zur Rede, aber der seufzte nur und sagte: "Was? Meine Hose war auf, und der Hund setzte sich auf mich." Angewidert von der unfassbaren Ausrede rief die Frau gegen 22.40 Uhr die Polizei und berichtete den Beamten, dass sie ihren Freund und Mitbewohner bei der Vergewaltigung des Hundes der Familie erwischt hatte.

Der Alaskan Malamute namens Duke wirkte auf den leitenden Ermittler Jordan Friese "scheinbar nervös". Der sechs bis sieben Jahre alte Rüde streifte demnach verstört durch das Haus. Ricky C. wurde daraufhin verhaftet und ins Gefängnis von Crook County gebracht, wo er derzeit immer noch festgehalten wird.

In einem ersten Verhör hielt der Festgenommene an seiner Version der Geschichte fest. Demnach habe Ricky C. lediglich auf sein Handy gesehen, als der Rüde ins Zimmer kam und sich auf ihn gesetzt habe. Gegenüber Jordan Friese behauptete der mutmaßliche Vergewaltiger, dass er den Hund gerade von sich habe stoßen wollen, als die Mutter ihn erwischte.

Friese ließ sich von der Aussage nicht beeindrucken. Er sagte, dass die Geschichte von Ricky C. keinen Sinn ergab. Der behauptete außerdem, dass Duke ständig alle "besteige".

Jordan Friese zeigte kein Verständnis für die Aussagen von Ricky C.

Bei dem Hund handelt es sich um einen Alaskan Malamute (Symbolbild).
Bei dem Hund handelt es sich um einen Alaskan Malamute (Symbolbild).  © 123RF

Friese erklärte, dass die Aussage des Verhafteten so klang, als wolle er dem Hund die Schuld an der Vergewaltigung geben. Ricky C. soll während der Befragung Kette geraucht und bei Blickkontakt mit den Beamten nervös gewirkt haben. Außerdem fragte er die Polizisten, ob es illegal sei, Sex mit Tieren zu haben.

"C. sagte, er sei aus Washington und wollte wissen, ob es in Oregon illegal ist", schrieb Friese. "Ich habe C. informiert, dass es illegal ist, mit Tieren in Oregon Sex zu haben."

Bei der Untersuchung von Duke bemerkte Friese, dass der große Hund nervös und "traumatisiert" wirkte. DNA-Proben wurden von Ricky C. genommen und sein Handy beschlagnahmt, um darauf nach Pornografie mit Tieren zu suchen.

Am Donnerstag wurde Ricky C. vor einem Bezirksgericht in Crook County wegen sexueller Misshandlung von Tieren angeklagt, auch weil er tatsächlich pornografische Inhalte mit Tieren auf seinem Handy gehabt haben soll.

Eine Verurteilung steht noch aus.

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