Drama auf Containerschiff: Besatzungsmitglied muss auf der Nordsee reanimiert werden
Helgoland - Dramatische Minuten auf der Nordsee: Am Sonntag ist ein Besatzungsmitglied eines Containerschiffes auf hoher See kollabiert. Ein Kollege rettete ihm durch eine angeleitete Reanimation das Leben.
Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte, hatte sich ein Lotse der "MSC Maxine" bei der Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, gemeldet.
Er erklärte, dass sein Kollege auf der Brücke des 300 Meter langen Containerschiffes zusammengebrochen war. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die "MSC Maxine" südlich von Helgoland auf der Nordsee.
Ein Sanitäter am medizinischen Arbeitsplatz in der Rettungsleitstelle See leitete den Lotsen daraufhin bei den Reanimationsmaßnahmen an. Zeitgleich wurde der Rettungshubschrauber Northern Rescue 01 alarmiert.
Zudem wurde das Mehrzweckschiff "Neuwerk", das sich zu diesem Zeitpunkt im Hafen von Helgoland befand, in Richtung des Containerschiffes geschickt, da sich Sanitäter an Bord befanden.
Als diese bei der "MSC Maxine" eintrafen, war der Patient bereits wieder bei Bewusstsein - dank seines Kollegen. Der Mann wurde per Winde in den Hubschrauber gezogen und ins Krankenhaus geflogen. Das Containerschiff setzte daraufhin seine Fahrt nach Hamburg fort.
Titelfoto: Martin Bernetti/AFP
