Buckelwal "Timmy" geht es offenbar immer besser! Flotte weiter auf Kurs

Niendorf/Wismar/Poel - Deutschland kann aufatmen: Buckelwal "Timmy" hat es geschafft! Nach mehreren Strandungen in den vergangenen Wochen liegt er nun in seinem mit Wasser gefüllten Lastkahn - der Barge, die ihn in die Nordsee transportieren soll. Den Erfolg darf sich eine private Rettungsinitiative auf die Fahne schreiben. Am Dienstagmorgen startete die tagelang geplante Aktion, bereits am Abend ging es in Richtung Nordsee. TAG24 berichtet im Liveticker.

Buckelwal Timmy hat es am Dienstag in die Barge geschafft und ist seitdem auf dem Weg in die Freiheit!  © Stefan Sauer/dpa

Am 28. April gegen 14.40 Uhr wurde Geschichte geschrieben: Nach mehreren vergeblichen Rettungsversuchen haben es die Helferinnen und Helfer geschafft, den Wal in eine Barge zu bewegen.

Jetzt soll er in die Nordsee transportiert werden. Einen großen Teil der Reise hat er bereits geschafft.

Am 23. März war der Wal erstmals auf einer Sandbank vor Niendorf (Schleswig-Holstein) gestrandet.

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30. April, 19.30 Uhr: "Timmy" geht es laut Initiatorin immer besser

Wie eine NEWS5-Reporterin mit Verweis auf Angaben von Initiatorin Karin Walter-Mommert berichtet, soll es dem Wal immer besser gehen. Er singe viel und mache den Eindruck, dass er sich auf seine Heimat freue.

Der Peilsender, der auch unter Wasser funktioniere, soll abgesehen davon am Donnerstagabend am Tier angebracht worden sein.

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30. April, 19.07 Uhr: So wird "Timmy" im Inneren der Barge bewässert

Auf einem aktuellen Foto von Donnerstag ist zu sehen, wie Buckelwal "Timmy" im Inneren der Barge bewässert wird.

Zu seinem Schutz wurden zuvor bereits Sonnensegel angebracht, wie die Initiative mitgeteilt hatte.

Auf einem aktuellen Foto von Donnerstag ist zu sehen, wie Buckelwal "Timmy" im Inneren der Barge bewässert wird.  © Jens Schwarck/Rettungsinitiative/dpa

30. April, 18.38 Uhr: Keine 100 Kilometer mehr bis zur dänischen Spitze

Am Freitagabend wird Buckelwal "Timmy" in Skagen erwartet. Wie der Seite "Vesselfinder" zu entnehmen ist, kommt die Flotte zugig voran.

Inzwischen sind es nur noch knapp 52 Seemeilen bis zum nördlichsten Punkt Dänemarks. Das entspricht rund 96 Kilometern.

30. April, 14.52 Uhr: Buckelwal "Timmy" jetzt auf Höhe der Insel Anholt

Die Flotte mit Buckelwal "Timmy" kommt weiter voran: Am frühen Donnerstagnachmittag sind die Barge und ihre Begleitschiffe ungefähr auf Höhe der Insel Anholt unterwegs.

Bis nach Skagen, dem nördlichsten Punkt Dänemarks, sind es noch rund 65 Seemeilen, das entspricht circa 121 Kilometern.

30. April, 10.12 Uhr: Weiteres Boot an "Timmys" Seite

Bislang hatten die "Fortuna B" und die "Robin Hood" "Timmy" auf seiner Reise in die Nordsee begleitet.

Wie auf Vesselfinder zu sehen ist, ist die Begleitflotte nun um das Fischereiforschungsschiff "Arne Tiselius" angewachsen.

30. April, 9 Uhr: Dänemark rettet gestrandete Meeressäuger nicht

Seit Dienstag ist "Timmy" in seiner Barge unterwegs Richtung Nordsee. Am Freitagabend soll er an der Nordspitze Dänemarks ankommen, so der Plan der privaten Rettungsinitiative.

Wäre der Buckelwal vor der Küste Dänemarks gestrandet, hätte man ihn nicht gerettet, teilte das dänische Umweltministerium mit. Strandungen seien ihrer Ansicht nach "ein natürlich vorkommendes Phänomen" und Wale sollten "nicht durch menschliches Eingreifen gerettet oder gestört" werden.

30. April, 6.13 Uhr: Hier befindet sich "Timmy" jetzt

Der Transport ist in der Nacht weiter vorangeschritten. "Timmy" hat mittlerweile die dänische Insel Sjælland passiert, auf der sich auch die Hauptstadt Kopenhagen befindet, und fährt nun weiter in Richtung der schwedischen Westküste, wie auf Vesselfinder zu sehen ist.

Am Freitagabend wird er an der Spitze Dänemarks erwartet.

29. April, 20.19 Uhr: Waltransport erreicht Großer Belt

Der Timmy-Transport nimmt aktuell direkten Kurs auf die Meeresstraße zwischen den dänischen Inseln Fünen und Seeland.

Im Sonnenuntergang geht es weiter in Richtung Nordsee.

Ein weiterer Tag geht mit Hoffnung für Timmy zu Ende.  © Screenshot/News5

29. April, 20 Uhr: Helfer wollen wieder zu Timmy ins Wasser

Angaben eines Mitglieds des Helferteams an Bord zufolge gehe es dem Wal "soweit ganz gut". Er bewege Flipper und Fluke, um sich zu stabilisieren. Seine Atmung sei stabil und regelmäßig (etwa alle 2,5 bis 4 Minuten), und auch sein Herz soll kräftig sein. Bislang war allerdings noch niemand direkt im Wasser beim Wal.

Für den nächsten Tag ist geplant, dass Tierärztin Anne Herrschaft und Walexperte Jeff Foster Timmy in seiner Barge untersuchen, um seinen Gesundheitszustand genauer zu beurteilen. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest, da er vom Kapitän und den Einsatzbedingungen abhängt. Nach Informationen von NEWS5 müssen Herrschaft und Foster dafür mit einem kleinen Boot an das Ende der Barge gebracht werden.

Die Wetterbedingungen auf dem Weg Richtung Skagen seien sehr günstig (ruhige See, kaum Wind), sodass der Wal voraussichtlich innerhalb von etwa 48 Stunden ausgesetzt werden könnte – sofern sein Gesundheitszustand das zulässt. Vor der Entscheidung soll Timmy jedoch noch einmal gründlich untersucht werden.

Timmy ist weiter in seiner Barge in Richtung Nordsee unterwegs. Laut einem Reporter vor Ort soll er immer wieder Wasser ausstoßen und mit seiner Fluke schlagen.  © NEWS5 / Sebastian Peters

29. April, 18.43 Uhr: Wo ist Timmy gerade?

Der Transportverband mit Timmy an Bord befindet sich aktuell auf Höhe der dänischen Insel Omø und setzt seine Fahrt mit einer Geschwindigkeit von 5,9 Knoten und bei einem Tiefgang von 4,5 Metern fort. Das Schiff bewegt sich damit weiterhin ruhig und gleichmäßig in Richtung Nordsee.

Der angegebene Zielhafen der "Fortuna B" – Hirtshals – soll laut VesselFinder voraussichtlich in etwa zwei Tagen erreicht werden.

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