Berlin - Da bleiben ihm die Fischstäbchen fast im Halse stecken. René Redo (57) hat die Schnauze voll! Die Fake News um den gestrandeten Buckelwal "Timmy" wollen einfach nicht aufhören.
Egal wie oft der Kult-Gastronom es noch verneinen will - immer wieder taucht in den Weiten des Internets das Gerücht auf, der Buckelwal lande bei Redo XXL als Fischstäbchen auf dem Teller.
Das schlägt dem Brandenburger derart auf den Magen, dass der 57-Jährige einen Entschluss gefasst hat: Fischstäbchen wird es bei ihm (vorerst) nicht mehr geben.
"Ab und zu koche ich mir auch etwas zu Hause. Gerne Fischstäbchen mit Spinat mit dem leckeren Blubb, aber seitdem das mit Timmy ist, schmeckt mir das nicht mehr", erklärt der Perlenketten-Fan bei Instagram. Ihm ist der Appetit vergangen. "Jetzt schmeckt mir die Scheiße nicht mehr."
Nicht zum ersten Mal sieht sich das Internetphänomen dazu genötigt, Klartext zu sprechen. Schon vor der "Rettung" von Timmy stellte er klar: "Timmy" landet nicht bei uns auf dem Teller.
Das Schicksal des Buckelwals berührte eine ganze Nation. Mehrmals strandete das Tier am Strand in der Ostsee, ehe eine private Rettungsinitiative Timmy erst mit einer Barge tagelang in die Nordsee transportierte, um ihn dann Anfang Mai in die Freiheit zu entlassen.
René Redo kann wegen "Timmy"-Gerüchten kaum noch Fischstäbchen essen
Wie es dem Meeressäuger jetzt geht? Unklar. Der GPS-Tracker liefert keine verlässlichen Daten, während Tierschützer schon das Schlimmste befürchten. Ein gefundenes Fressen für die Internettrolle. Zahlreiche Memes oder auch ein mit KI gefälschter Nachrichtenbeitrag, bei dem "Timmy" tatsächlich für 9,99 Euro auf der Speisekarte gelandet ist, stoßen René Redo sauer auf.
"Ehrlich gesagt kann ich mittlerweile selbst kaum noch Fischstäbchen essen, wenn ich daran denke, was da alles erzählt wird."