Sturmtief "Wencke" fegt durch Deutschland - Starke Orkanböen im Norden

Hamburg - Das Sturmtief "Wencke" hat in der Nacht zum Freitag in Deutschland keine schweren Schäden verursacht.

In Dagebüll an der Nordseeküste traf "Wencke" direkt auf Land. Der Wind peitschte die Nordsee auf und sorgte so für ein spektakuläres Naturschauspiel.
In Dagebüll an der Nordseeküste traf "Wencke" direkt auf Land. Der Wind peitschte die Nordsee auf und sorgte so für ein spektakuläres Naturschauspiel.  © NEWS5 / Schröder

Feuerwehren und Polizei verzeichneten keine besondere Häufung von Einsätzen. Auch im Bahnverkehr gibt es keine sturmbedingten Störungen, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte.

Am Bremer Flughafen wurden laut Webseite am frühen Morgen drei Flüge gestrichen. Der Sturm, der aus dem Süden Englands bis an die dänische Küste zog, hatte in der Nacht vor allem in Norddeutschland für schwere Unwetter gesorgt.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden in List auf Sylt und in Büsum im Kreis Dithmarschen Orkanböen von 119 und 122 Kilometern pro Stunde gemessen. Am Freitag soll es an den Küsten stürmisch bleiben, während der Wind im Binnenland nachlassen dürfte, wie es hieß.

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Am frühen Morgen waren vor allem an der Küste Schleswig-Holsteins die letzten Auswirkungen des kräftigen Sturmtiefs spürbar, wie eine DWD-Sprecherin sagte.

Im Kreis Dithmarschen verzeichnete die Feuerwehr in der Nacht rund zwanzig kleinere Einsätze - etwa wegen einzelner umgestürzter Bäume auf den Straßen oder umherfliegender Verkehrsschilder. Starke Winde waren auch im niedersächsischen Cuxhaven zu spüren - hier gab es orkanartige Böen mit einer Stärke von bis zu 105 Kilometern pro Stunde.

In Bremen und im Emsland gab es laut DWD zum Teil schwere Sturmböen.

Titelfoto: NEWS5 / Schröder

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