Traumhafter Start in den Mai: Sommer-Wetter birgt aber auch Gefahr

Berlin/Potsdam - Pünktlich zum verlängerten Wochenende zeigt das Wetter in Berlin und Brandenburg sein sonniges Gemüt und gibt einen ersten Vorgeschmack auf den Sommer.

Bei sommerlichen Temperaturen sprühen wieder die Fontänen der Wasserkaskaden vor dem Fernsehturm.  © Jens Kalaene/dpa

Unter Hochdruckeinfluss ist in den kommenden Tagen sehr trockene und sehr milde Luft wetterbestimmend, die der Deutsche Wetterdienst fürs Wochenende sogar als "ungewöhnlich warm" bezeichnet.

Am Freitag ist es bei schwachem Wind sonnig und trocken. Die Temperaturhöchstwerte liegen bei 22 bis 25 Grad. In der Nacht bleibt es wolkenlos, sodass die Werte örtlich auf bis zu 0 Grad absinken können. In Bodennähe sei dabei gebietsweise sogar Frost möglich.

Am Samstag gibt es dann erneut Sonne satt bei Höchstwerten von 26 bis 29 Grad. Es weht ein schwacher Südwind. Des Nachts soll es gering bewölkt sein, sodass mit Tiefstwerten zwischen 12 und 8 Grad gerechnet wird.

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Am Sonntag könnte dann zum ersten Mal sogar die 30-Grad-Marke geknackt werden. Tagsüber bleibt es heiter und trocken. Für den Abend sagt der DWD eine geringe Schauer- und Gewitterneigung für den Westen Brandenburgs vorher.

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Was Ausflügler bei dem Sommerwetter zu beachten haben

In großen Teilen Brandenburgs besteht eine hohe Waldbrandgefahr. (Archivfoto)  © Patrick Pleul/dpa

Auch in der Nacht zu Montag können örtlich einzelne Schauer oder Gewitter auftreten. Zum Wochenbeginn wechseln sich dann Sonne und Wolken ab. Die Temperaturwerte fallen zur Wochenmitte wieder deutlich unter 20 Grad.

Das sommerliche Wetter hat aber auch seine Tücken, denn in weiten Teilen Brandenburgs herrscht eine hohe Waldbrandgefahr. In den meisten Landkreisen gilt aktuell die Stufe 3.

Im Kreis Spree-Neiße und in der Uckermark wurde inzwischen aber sogar die Warnstufe 4 ausgerufen. Lediglich in der Prignitz und in Ostprignitz-Ruppin gilt die Stufe 2.

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Ausflügler sollten sich daher unbedingt an die geltenden Vorschriften halten. Danach ist es in Brandenburg ganzjährig verboten, in einem Abstand von weniger als 50 Metern zum Waldrand – und natürlich im Wald selbst – zu rauchen oder jegliches anderes Feuer zu entzünden, also auch zu grillen.

Brandenburg gilt aufgrund seiner naturräumlichen Voraussetzungen als das Bundesland, das in Deutschland am stärksten von Waldbränden gefährdet ist.

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