Frost und Glätte zum Wochenstart: Deutschland bibbert wegen Tief "Gunda"

Deutschland - Vorsicht zum Wochenstart: In weitern Teilen Deutschlands besteht am Montag erhebliche Glättegefahr.

In Teilen Deutschlands wurde Unwetterwarnung Stufe 3 (roter Bereich) ausgerufen.
In Teilen Deutschlands wurde Unwetterwarnung Stufe 3 (roter Bereich) ausgerufen.  © Montage: Christian Charisius/dpa, Screenshot/DWD

Das Tiefdruckgebiet "Gunda" sorgt in weiten Teilen Deutschlands für Glatteis, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Insbesondere der Südosten ist betroffen.

Während im Tageslauf mit vergleichsweise wenig Neuschnee (gebietsweise ein bis zwei Zentimeter) gerechnet wird, sorgt einsetzender Regen vielerorts für glatte Straßen.

Von der Nordseeküste quer runter nach Bayern erstreckt sich daher eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis.

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Auch im Osten ist das große Bibbern angesagt: Hier warnt der DWD vor strengem Frost.

TAG24 berichtet im Ticker über die aktuelle Lage.

12. Januar, 9.11 Uhr: Wetterdienst hebt Glatteis-Warnung für NRW teilweise auf

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Glatteiswarnung für Teile Nordrhein-Westfalens wieder aufgehoben.

Vom Niederrhein bis nach Düsseldorf, Duisburg und Essen besteht nach Einschätzung der Meteorologen keine große Gefahr mehr durch überfrierende Nässe. Für die übrigen Teile von NRW wird weiter bis 10.00 Uhr mit der zweithöchsten Warnstufe vor glatten Straßen gewarnt. In Ostwestfalen könne es sogar bis 13.00 Uhr noch gefährlich glatt werden, schreibt der DWD.

12. Januar, 7.50 Uhr: Unwettergefahr im Südwesten

Gefrierender Regen könnte die Straßen im morgendlichen Berufsverkehr in Rheinland-Pfalz und im Saarland in gefährliche Rutschbahnen verwandeln.

Vor allem für den Vormittag bestehe wegen Glatteis eine Unwettergefahr, die mancherorts im Bergland auch im Tagesverlauf noch anhalte, teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mit. Die Höchsttemperaturen erreichen im Tagesverlauf laut der Vorhersage 2 bis 6 Grad. In der Nacht zum Dienstag ist es weiter bedeckt, gebietsweise regnet es. Die Tiefsttemperaturen dürften bei 4 bis 0 Grad liegen.

Vor allem für den Vormittag besteht in Rheinland-Pfalz und im Saarland wegen Glatteis eine Unwettergefahr. (Symbolbild)
Vor allem für den Vormittag besteht in Rheinland-Pfalz und im Saarland wegen Glatteis eine Unwettergefahr. (Symbolbild)  © Lars Penning/dpa

12. Januar, 7.36 Uhr: Unterrichtsausfall an zahlreichen Schulen in Hessen

Angesichts von Schneefall und Glättewarnungen in Teilen Hessens kommt es am ersten Schultag nach den Winterferien an zahlreichen Schulen zu Unterrichtsausfall.

So gab der Landkreis Waldeck-Frankenberg für eine Reihe von Schulen bekannt, dass der Unterricht ausfällt oder Distanzunterricht stattfinde. Auch im Wetteraukreis und weiteren Landkreisen sind Schulen betroffen. Vom Rheingau-Taunus-Kreis hieß es, dass an zahlreichen Schulen aufgrund der Unwetterwarnung auf den Präsenzunterricht verzichtet werde.

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern wurden gebeten, die Webseite der jeweiligen Schule anschauen und sich über den aktuellen Stand zu informieren.

12. Januar, 7.18 Uhr: Glatteis zum Wochenstart im Südosten

Der Südosten Deutschlands steht heute vor einem Wetterumschwung: Atlantische Tiefausläufer bringen mildere Luft nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.

Nach einer sehr kalten Nacht mit Tiefstwerten zwischen minus 10 und minus 20 Grad steigen die Temperaturen im Tagesverlauf deutlich an.

Heute ist es meist bedeckt, von Westen setzt zunächst Schneefall ein. Später geht der Schnee verbreitet in Regen über. Dabei kommt es gebietsweise zu gefrierendem Regen und gefährlicher Glatteisbildung. Besonders betroffen sind das Bergland, Ostsachsen, der Harz sowie Südthüringen. Die Höchstwerte erreichen minus 3 bis 3 Grad. In den Hochlagen frischt der Wind dem DWD nach spürbar auf. Auf Brocken und Fichtelberg sind zeitweise stürmische Böen möglich.

Einsetzender Regen sorgt im Südosten Deutschlands für glatte Straßen.
Einsetzender Regen sorgt im Südosten Deutschlands für glatte Straßen.  © David Hammersen/dpa

12. Januar, 7.04 Uhr: Wegen Glätte-Vorhersage: Bahn drosselt Geschwindigkeit

Die Deutsche Bahn rechnet angesichts der angekündigten Glatteis-Lage am Montag mit Einschränkungen im Betrieb und mit Verspätungen.

Man habe "vorsorglich die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf einzelnen Schnellfahrstrecken reduziert", hieß es auf der Website der Bahn. Betroffen seien zunächst die Abschnitte zwischen Hannover und Frankfurt, Wolfsburg und Berlin sowie Köln und Frankfurt. Dadurch könne es zu Verspätungen und Anschlussverlusten kommen.

Alle ICE-Züge zwischen Berlin und Frankfurt würden zudem nicht in Braunschweig und Hildesheim halten, erklärte die Bahn.

Die Deutsche Bahn hat aufgrund der Glättegefahr sicherheitshalber die Geschwindigkeit einiger Schnellzüge reduziert.
Die Deutsche Bahn hat aufgrund der Glättegefahr sicherheitshalber die Geschwindigkeit einiger Schnellzüge reduziert.  © Christian Charisius/dpa

12. Januar, 7.02 Uhr: Zugverkehr im Nordwesten "gut gestartet"

Trotz des Winterwetters fahren die Züge der Deutschen Bahn in Niedersachsen und Bremen überwiegend normal.

"Der Zugverkehr ist heute Morgen gut gestartet", sagte eine Sprecherin. Größere witterungsbedingte Einschränkungen gebe es derzeit nicht. Vereinzelt könne es jedoch weiter zu Teilausfällen oder kleineren Störungen kommen. Diese ließen sich in der Regel zeitnah beheben, hieß es weiter.

12. Januar, 7.01 Uhr: Glatte Straßen in NRW - Schulen landesweit geschlossen

Starker Regen hat auf den gefrorenen Böden in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens für gefährlich glatte Straßen gesorgt.

Im Berufsverkehr ging es auf mehreren Autobahnen etwa im Oberbergischen Land und im Sauerland nur sehr langsam voran. Die Polizei wurde zu einigen Unfällen alarmiert. Der Winterdienst war im Dauereinsatz.

Im ganzen Land bleiben wegen der Unwetterwarnung die Schulen geschlossen. Die Kitas sollten zwar grundsätzlich öffnen - aber auch dort müssten sich Eltern wegen der gefährlichen Verkehrslage auf Einschränkungen einstellen, teilten mehrere Städte mit.

Für ganz Nordrhein-Westfalen galt weiterhin die zweithöchste Unwetterwarnstufe vor Glatteis. Die Warnung des DWD gilt im Westen von NRW noch bis 8.00 Uhr, in Ostwestfalen noch bis 13.00 Uhr. Die Meteorologen riefen die Menschen auf, Fahrten mit dem Auto zu vermeiden. Es bestehe "Gefahr für Leib und Leben".

Das Winter-Wetter hat NRW fest im Griff.
Das Winter-Wetter hat NRW fest im Griff.  © Christoph Reichwein/dpa

12. Januar, 6.58 Uhr: Kein Präsenzunterricht am Untermain wegen Glatteisgefahr

Wegen akuter Glatteisgefahr fällt an vielen Schulen am Untermain der Präsenzunterricht aus.

"Vor dem Hintergrund der für heute geltenden amtlichen Unwetterwarnung vor Glatteis können die Straßenmeistereien die Schulwegsicherheit nicht gewährleisten", teilten Kommunen auf der Webseite "Unterrichtsausfall.Bayern.de" des Kultusministeriums mit.

"Daher entfällt am 12. Januar 2026 der Präsenzunterricht in der Stadt und im gesamten Landkreis Aschaffenburg." Gleiches gelte für den Landkreis Miltenberg in Unterfranken.

12. Januar, 6.57 Uhr: Woche startet in Bayern ungemütlich

Der Montag bringt in vielen Teilen Bayerns gefrierenden Regen und Glatteis.

Von Westen her ziehen laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) Niederschläge auf, die auf kalten Böden gefrieren. "Es ist mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen zu rechnen", teilten die Fachleute mit. Wegen der Glatteisgefahr rief der DWD die zweithöchste Unwetterwarnstufe für den gesamten Freistaat aus.

Ab der Mittagszeit kann sich die Lage demnach im Westen entspannen. Im Osten des Freistaats bestehe jedoch Glatteisgefahr bis Dienstagvormittag.

Aufgepasst: Im Freistaat Bayern wird es glatt.
Aufgepasst: Im Freistaat Bayern wird es glatt.  © Sven Hoppe/dpa

12. Januar, 6.55 Uhr: Winterwetter verursacht Zugausfälle bei Metronom und Enno

Das Winterwetter führt zum Wochenbeginn zu zahlreichen Zugausfällen im Regionalverkehr in Niedersachsen und Hamburg.

Bei den Bahnunternehmen Metronom und Enno fallen am Morgen einige Züge aus, wie die Unternehmen auf ihren Internetseiten mitteilten. Beim Metronom sind unter anderem Verbindungen der Linie RE3 zwischen Uelzen und Hamburg sowie zwischen Uelzen und Hannover betroffen. Auch auf den Linien RB31 zwischen Hamburg und Lüneburg sowie RB41 zwischen Tostedt und Hamburg kommt es den Angaben zufolge zu Ausfällen.

Bei Enno fallen am Morgen Züge der Linie RE50 aus. Betroffen sind Verbindungen zwischen Hildesheim und Wolfsburg sowie eine Verbindung zwischen Braunschweig und Wolfsburg. Als Grund werden witterungsbedingte Beeinträchtigungen genannt.

Beim Metronom sind unter anderem Verbindungen der Linie RE3 zwischen Uelzen und Hamburg sowie zwischen Uelzen und Hannover betroffen. (Archivbild)
Beim Metronom sind unter anderem Verbindungen der Linie RE3 zwischen Uelzen und Hamburg sowie zwischen Uelzen und Hannover betroffen. (Archivbild)  © Bodo Marks/dpa

12. Januar, 6.53 Uhr: Frankfurter Flughafen streicht zahlreiche Flüge

Am Frankfurter Flughafen sind am Morgen angesichts von Schneefall und Glatteiswarnungen zahlreiche Flüge gestrichen worden.

Von den im Tagesverlauf geplanten 1052 Flügen seien 98 annulliert, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport der Deutschen Presse-Agentur, die Zahl könne im Tagesverlauf noch steigen. Der Flughafen starte mit einem "angespannten Winterbetrieb" in den Tag, man rechne mit erheblichen Beeinträchtigungen. Der große Winterdienst sei im Einsatz, auch das Rollfeld müsse geräumt werden. Auf den Parkpositionen der Flugzeuge seien 34 Fahrzeuge zur Enteisung der Maschinen im Einsatz.

Die Passagiere würden dringend gebeten, rechtzeitig vor ihrer Reise ihren Flugstatus zu prüfen, für die Anreise entsprechend der Wetterlage mehr Zeit einzuplanen. Zudem sollten sie mindestens drei Stunden vor Abflug am Terminal am Frankfurter Flughafen sein, so die Sprecherin.

Der Deutsche Wetterdienst hatte für den Tag eine Unwetterwarnung vor Glatteis für Teile Hessens herausgegeben.

Am Frankfurter Flughafen sorgen frostige Temperaturen für Einschränkungen.
Am Frankfurter Flughafen sorgen frostige Temperaturen für Einschränkungen.  © Boris Roessler/dpa

12. Januar, 6.51 Uhr: Eisige Temperaturen und Glätte durch gefrierenden Regen

Strenger Frost und Glätte bestimmen das Wetter in Berlin und Brandenburg.

Der Montag startet sehr kalt mit Temperaturen zwischen -9 und -15 Grad, lokal bis -20 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

Später am Tag sollen die Werte auf -4 bis 0 Grad ansteigen. Mittags setzt gebietsweise Schneefall ein, der nachmittags in gefrierenden Regen übergeht. Dazu bildet sich Glatteis - auf den Straßen ist Vorsicht geboten.

In Berlin und Brandenburg ist auf vereisten Straßen Vorsicht geboten.
In Berlin und Brandenburg ist auf vereisten Straßen Vorsicht geboten.  © Britta Pedersen/dpa

11. Januar, 19.34 Uhr: Nun doch ganz Niedersachsen von Schulausfall betroffen

Für Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen fällt auch am Montag der Präsenzunterricht aus. Alle Landkreise und kreisfreien Städte sagten den regulären Unterricht wegen erheblicher Glatteisgefahr ab.

Ein sicherer Schülertransport könne nicht gewährleistet werden, teilten die Behörden mit.

Ausnahmen gibt es auf den Ostfriesischen Inseln. So teilte etwa der Landkreis Wittmund mit, dass der reguläre Unterricht auf dem Festland ausfalle. Die Inseln Spiekeroog und Langeoog sind damit ausgeschlossen.

Titelfoto: Montage: Christian Charisius/dpa, Screenshot/DWD

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