Frost und Glätte zum Wochenstart: Lebensgefahr im Norden

Deutschland - Vorsicht zum Wochenstart: In weitern Teilen Deutschlands besteht am Montag erhebliche Glättegefahr.

In Teilen Deutschlands wurde Unwetterwarnung Stufe 3 (roter Bereich) ausgerufen.  © Montage: Christian Charisius/dpa, Screenshot/DWD

Das Tiefdruckgebiet "Gunda" sorgt in weiten Teilen Deutschlands für Glatteis, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Insbesondere der Südosten ist betroffen.

Während im Tageslauf mit vergleichsweise wenig Neuschnee (gebietsweise ein bis zwei Zentimeter) gerechnet wird, sorgt einsetzender Regen vielerorts für glatte Straßen.

Von der Nordseeküste quer runter nach Bayern erstreckt sich daher eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis.

Wetter Deutschland Unwetter mit Glatteis: So ist die aktuelle Lage auf den NRW-Straßen

Auch im Osten ist das große Bibbern angesagt: Hier warnt der DWD vor strengem Frost.

TAG24 berichtet im Ticker über die aktuelle Lage.

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12. Januar, 10.57 Uhr: Unwetterwarnung für den Westen von Mecklenburg-Vorpommern

Wegen Glatteises hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Unwetterwarnung für Teile Mecklenburg-Vorpommerns herausgegeben.

Demnach besteht im Westen des Landes ab Montagabend hohe Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen. Für den Rest des Landes hat der DWD bereits eine sogenannte Vorabinformation veröffentlicht. Demnach könnte es hier auch zu unwetterartigem Glatteis kommen, die Prognose für diese Gebiete ist allerdings bislang unsicherer.

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12. Januar, 10.42 Uhr: Flugbetrieb in Hannover und Bremen weitgehend normal

An den Flughäfen Hannover und Bremen läuft der Flugbetrieb trotz der winterlichen Bedingungen weitgehend regulär.

Es gebe keine größeren Probleme, teilten beide Airports auf Anfrage mir. "Der Flugverkehr läuft regulär", sagte ein Sprecher des Flughafens Bremen. "Aktuell läuft alles nach Plan", hieß es von einer Sprecherin in Hannover. In Hannover gab es den Angaben zufolge am Morgen zwei gestrichene Abflüge: nach Frankfurt und nach Istanbul.

In Bremen gab es eine Verspätung aus Frankfurt und einen Flugausfall aus Zürich. In Bremen selbst gebe es aber keine Einschränkungen. "Alles kann starten alles kann landen", so der Sprecher.

12. Januar, 10.27 Uhr: Entspannung in NRW

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sieht in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens keine große Gefahr mehr durch Glatteis auf den Straßen.

Die Unwetterwarnung wurde für die meisten Regionen aufgehoben – lediglich in Ostwestfalen und im Sauerland könne es noch bis etwa 13.00 Uhr größere Probleme durch überfrierenden Regen geben, teilte der DWD mit.

Die befürchtete Warmfront mit starken Regenfällen war in der Nacht über die großen Ballungsräume in Nordrhein-Westfalen hinweggezogen. Auf den gefrorenen Böden führte der Niederschlag teilweise zu glatten Straßen im Berufsverkehr. Es gab Staus und Unfälle, der Winterdienst war im Dauereinsatz.

12. Januar, 10.22 Uhr: Lebensgefahr im Norden

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in Hamburg und Schleswig-Holstein vor Glatteis durch gefrierenden Regen.

Es bestehe von 13 Uhr an Gefahr für Leib und Leben, heißt es in der über die Warnapp Katwarn verbreiteten amtlichen Unwetterwarnung.

Der DWD rät, einen Aufenthalt im Freien und Fahrten vermeiden. Es könne auf allen Verkehrswegen zu Beeinträchtigungen bis hin zu Sperrungen oder Schließungen kommen.

Der DWD rät, einen Aufenthalt im Freien und Fahrten vermeiden. (Archivbild)  © Christophe Gateau/dpa/dpa-tmn

12. Januar, 9.52 Uhr: Leere Klassenzimmer im Nordwesten wegen extremer Glätte

Glatte Straßen führen in Niedersachsen und Bremen zu Schulausfall.

Der reguläre Unterricht ist in beiden Bundesländern für heute abgesagt. Viele Schulen setzen aber auf Distanzunterricht: Entweder per Video-Unterricht oder mit Aufgaben, die zu Hause erledigt werden sollen. Wie genau der Unterricht organisiert ist, entscheiden die einzelnen Schulen.

Für Schülerinnen und Schüler bis zur zehnten Klasse ist eine Notbetreuung vorgesehen. Die Einrichtungen sind also nicht geschlossen.

12. Januar, 9.44 Uhr: Schulbusse fahren in Rheinland-Pfalz nur eingeschränkt

Eis und Schnee haben den Schulbusverkehr in einigen Regionen von Rheinland-Pfalz am Morgen gestoppt.

Betroffen waren vor allem der südliche Kreis Mainz-Bingen und der Norden des Landes, wie ein Sprecher des Bildungsministeriums sagte. Größere Probleme seien nicht bekanntgeworden. Zentrale Abiturprüfungen waren nicht geplant, Deutsch stehe erst am Mittwoch an. In einigen Schulen standen aber die Abiklausuren in Gesellschaftskunde auf dem Plan.

12. Januar, 9.43 Uhr: Flüge an bayerischen Flughäfen wetterbedingt annulliert

An den Flughäfen in Bayern haben Airlines zahlreiche Flüge wetterbedingt gestrichen.

"Aktuell liegen uns 15 Annullierungen bei 736 geplanten Flugbewegungen aufgrund der Wetterlage vor", teilte ein Sprecher des Flughafens München mit. Am Airport Nürnberg waren für Montag 69 Starts und Landungen geplant – davon waren am Vormittag bereits 4 Flugbewegungen annulliert.

In München und Nürnberg mussten aufgrund des Wetters am Montag mehrere Flüge gestrichen werden.  © Peter Kneffel/dpa

12. Januar, 9.28 Uhr: Nach der Glätte kommt graues Regenwetter

Nach der Glätte am Morgen wird das Wetter in Nordrhein-Westfalen mild und regnerisch.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) steigen die Temperaturen am Montag auf bis zu sieben Grad. Es ziehen immer wieder Regengebiete durch. Dienstag und Mittwoch könnten die Temperaturen sogar auf bis zu elf Grad steigen. Es bleibe bewölkt und grau, immer wieder gebe es leichte Regenschauer.

Auf Schnee und Eis folgt in NRW nun der Regen. (Archivbild)  © Henning Kaiser/dpa

12. Januar, 9.11 Uhr: Wetterdienst hebt Glatteis-Warnung für NRW teilweise auf

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Glatteiswarnung für Teile Nordrhein-Westfalens wieder aufgehoben.

Vom Niederrhein bis nach Düsseldorf, Duisburg und Essen besteht nach Einschätzung der Meteorologen keine große Gefahr mehr durch überfrierende Nässe. Für die übrigen Teile von NRW wird weiter bis 10.00 Uhr mit der zweithöchsten Warnstufe vor glatten Straßen gewarnt. In Ostwestfalen könne es sogar bis 13.00 Uhr noch gefährlich glatt werden, schreibt der DWD.

12. Januar, 7.50 Uhr: Unwettergefahr im Südwesten

Gefrierender Regen könnte die Straßen im morgendlichen Berufsverkehr in Rheinland-Pfalz und im Saarland in gefährliche Rutschbahnen verwandeln.

Vor allem für den Vormittag bestehe wegen Glatteis eine Unwettergefahr, die mancherorts im Bergland auch im Tagesverlauf noch anhalte, teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mit. Die Höchsttemperaturen erreichen im Tagesverlauf laut der Vorhersage 2 bis 6 Grad. In der Nacht zum Dienstag ist es weiter bedeckt, gebietsweise regnet es. Die Tiefsttemperaturen dürften bei 4 bis 0 Grad liegen.

Vor allem für den Vormittag besteht in Rheinland-Pfalz und im Saarland wegen Glatteis eine Unwettergefahr. (Symbolbild)  © Lars Penning/dpa

12. Januar, 7.36 Uhr: Unterrichtsausfall an zahlreichen Schulen in Hessen

Angesichts von Schneefall und Glättewarnungen in Teilen Hessens kommt es am ersten Schultag nach den Winterferien an zahlreichen Schulen zu Unterrichtsausfall.

So gab der Landkreis Waldeck-Frankenberg für eine Reihe von Schulen bekannt, dass der Unterricht ausfällt oder Distanzunterricht stattfinde. Auch im Wetteraukreis und weiteren Landkreisen sind Schulen betroffen. Vom Rheingau-Taunus-Kreis hieß es, dass an zahlreichen Schulen aufgrund der Unwetterwarnung auf den Präsenzunterricht verzichtet werde.

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern wurden gebeten, die Webseite der jeweiligen Schule anschauen und sich über den aktuellen Stand zu informieren.

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