Viel Schnee, glatte Straßen und kräftiger Wind: Heute ist Vorsicht angesagt

Köln - Zum Start ins Wochenende wird es dank Sturmtief "Elli" auch in Nordrhein-Westfalen ungemütlich. Die Stadt Köln warnt: Es wird kalt, stürmisch und richtig glatt.

In Teilen von NRW rechnet der Deutsche Wetterdienst am Freitag mit heftigem Schneefall.
In Teilen von NRW rechnet der Deutsche Wetterdienst am Freitag mit heftigem Schneefall.  © Rolf Vennenbernd/dpa

"Bei uns am Rhein werden tagsüber Windböen von bis zu 70 Kilometern pro Stunde vorhergesagt. Bäume können umstürzen oder Äste brechen", schlägt die Domstadt auf Instagram Alarm.

Für alle, die in den kommenden Tagen dennoch vor die Tür müssen, haben die Verantwortlichen ein paar wertvolle Tipps parat.

Dazu zählt Grünanlagen, Wälder, Friedhöfe und Alleen lieber links liegenzulassen. "Je nach aktueller Wetterlage schließen wir kurzfristig auch einzelne Sondergärten und Friedhöfe", so die Verwaltung.

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Unwetter Deutschland Sachsen-Anhalt im Winterchaos: Wetterdienste warnen vor Glätte und Schnee

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab für Teile des bevölkerungsreichsten Bundeslandes eine Unwetterwarnung heraus.

Laut den Wetterexperten muss der äußerste Südosten und Osten des Landes erneut mit heftigem Schneefall rechnen. Insgesamt sollen im Sauerland sowie in Teilen Ostwestfalens fünf bis zehn, lokal auch 15 Zentimeter Neuschnee fallen. In Senken und Tälern im Bergland warnte der DWD örtlich zudem vor gefrierendem Regen mit Glatteis.

Winter-Wetter in NRW: Das sind die Aussichten fürs Wochenende

Wer am Wochenende mit dem Auto unterwegs ist, sollte besonders umsichtig fahren: Der DWD warnte vor glatten Straßen durch Schnee und Schneematsch.
Wer am Wochenende mit dem Auto unterwegs ist, sollte besonders umsichtig fahren: Der DWD warnte vor glatten Straßen durch Schnee und Schneematsch.  © Matthias Bein/dpa

Ab Freitag schneit es bei uns auch im Tiefland wieder: Erst steigt die Schneefallgrenze auf rund 300 bis 400 Meter, abends geht sie dann tiefer runter. Tagsüber wird es noch etwas mild mit 1 bis 6 Grad, gegen Abend wieder kälter.

In der Südhälfte weht zudem ein frischer Wind, während es im Bergland auch stürmische Böen oder sogar Sturmböen geben kann. Dort kommt nachts nochmal fünf bis zehn Zentimeter Schnee dazu, in manchen Lagen sogar bis zu 15 cm. Tiefer unten sind es immerhin eins bis fünf Zentimeter.

Dabei kann es dank Glätte durch Schnee und Schneematsch auf den Straßen verbreitet glatt werden - wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte also vorsichtig fahren!

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Am Samstag müssen sich die Menschen im bevölkerungsreichsten Bundesland auf dichte Wolken und zeitweise auch auf Schneeschauer einstellen. Während es dazu in Ostwestfalen bei Höchstwerten um -4 Grad ziemlich kühl wird, zeigen sich die Temperaturen in den Regionen am Rhein mit Werten um 0 Grad etwas milder.

Der letzte Tag der Woche wird nach DWD-Angaben hingegen heiter bis wolkig, während die Niederschläge nachlassen sollen. Wer einen Sonntagsspaziergang machen will, sollte sich dennoch warm anziehen: Es kommt verbreitet zu Dauerfrost in NRW bei Werten zwischen frostigen -1 bis -5 Grad.

Erstmeldung vom 9. Januar, 6.19 Uhr; zuletzt aktualisiert um 12.52 Uhr.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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