Baum tötet Tesla-Fahrer (†55): Doch wer ist verantwortlich?

Von Markus Brachat

Waiblingen - Nachdem in Waiblingen im Rems-Murr-Kreis ein umstürzender Baum einen Tesla-Fahrer getötet hat, ist immer noch unklar, wer für die Sicherung der Bäume auf dem privaten Waldgrundstück verantwortlich ist.

Für einen 55-Jährigen kam am vergangenen Dienstag jede Hilfe zu spät.
Für einen 55-Jährigen kam am vergangenen Dienstag jede Hilfe zu spät.  © Andreas Rosar/dpa

Die Ermittlungen befänden sich in einem frühen Stadium, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Bei dem Unfall am Dienstag war ein 55 Jahre alter Autofahrer getötet worden, als eine Esche auf seinen fahrenden Wagen stürzte.

Die Stadt Waiblingen weise seit längerer Zeit immer wieder sehr deutlich auf das Eschentriebsterben hin, teilte eine Stadtsprecherin mit. Die Pilzerkrankung kann zum Absterben der Bäume führen.

Es bestehe eine Verpflichtung für die Eigentümer, sich um ihre Grundstücke zu kümmern. Die Grundstückseigentümer entlang der betroffenen Straße seien sogar von der Stadt angeschrieben und auf ihre Pflicht hingewiesen worden, hieß es.

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Die betroffene Klinglestalstraße bleibe bis auf weiteres gesperrt. Zunächst werde der Zustand der Bäume in der Nähe der Fahrbahn überprüft, dann könne entschieden werden, wann die Straße wieder geöffnet werde.

Weshalb der Baum umfiel, werde geprüft, sagte ein Polizeisprecher. Es habe aber zum Unfallzeitpunkt keinen starken Wind gegeben. Der Baum stand auf einem Grünstreifen neben der Straße.

Titelfoto: Andreas Rosar/dpa

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