Horror-Unfall im Ruhrgebiet: Toter BMW-Fahrer ist deutscher MMA-Kämpfer (†28)
Ennepetal - Am Sonntagabend wurde ein junger Mann bei einem tragischen Unfall im Ruhrgebiet aus dem Leben gerissen. Wie nun herauskam, handelt es sich bei dem Toten nach übereinstimmenden Medienberichten um den Kampfsportler Ibrahim Cholo (†28).
Demnach soll der 28-jährige Deutsche in dem BMW gesessen haben, der im nordrhein-westfälischen Ennepetal (Ennepe-Ruhr-Kreis) verunglückte. Bestätigt wurde diese Befürchtung inzwischen vom "UFD GYM Düsseldorf" in einer Instagram-Story.
"Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Athleten, der gestern Abend bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt ist", erklärte das Fitnesscenter in einem am darauffolgenden Tag veröffentlichten Posting und bestätigte damit, dass sich Cholo, der im Teenager-Alter von 14 Jahren mit dem Kampfsport begonnen hatte, in dem Unfallwagen befand.
Nach Angaben der Kreispolizeibehörde sei der 28-Jährige gegen 21.15 Uhr auf der Strückerberger Straße unterwegs gewesen, als er in einer Kurve aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren habe.
Das Auto sei anschließend ins Schleudern geraten und schließlich abseits der Fahrbahn an einer Hauswand zerschellt. Dabei habe sich der Familienvater derart schwere Verletzungen zugezogen, dass er noch an der Unglücksstelle verstorben sei.
Deutsche Kampfsport-Szene verliert bekannten MMA-Fighter
Sein Tod rief Bestürzen und Trauer in der deutschen Kampfsport-Szene hervor, in der Cholo kein Unbekannter war.
2022 nahm er am Casting-Format "Oktagon MMA Challenge" teil und hätte sich mit einem Sieg einen Startplatz beim ersten Deutschland-Event der tschechischen Organisation in Frankfurt am Main sichern können. Obwohl er damals verlor, durfte er dennoch an der im Juni 2022 ausgetragenen Show teilnehmen.
Im Käfig-Fight gegen den deutschen Profi-MMA-Kämpfer Jaime Cordero (34) musste sich Cholo nach Punkten geschlagen geben.
Titelfoto: Alex Talash/dpa
