Obduktion bringt Klarheit: Mutter (49) und Tochter (23) verbrennen in den Autoflammen

Wesseling - Bei dem schweren Unfall vergangene Woche auf der Autobahn zwischen Köln und Bonn sind eine Mutter und ihre Tochter ums Leben gekommen.

In dem Fall wird gegen zwei 20 Jahre alte Autofahrer unter anderem wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.
In dem Fall wird gegen zwei 20 Jahre alte Autofahrer unter anderem wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.  © Sascha Thelen/dpa

Die rechtsmedizinischen Untersuchungen hätten ergeben, dass es sich bei den Verstorbenen um die Frauen im Alter von 49 beziehungsweise 23 Jahren handle, teilte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

In dem Fall wird gegen zwei 20 Jahre alte Autofahrer wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und der Teilnahme an einem verbotenen Autorennen ermittelt. Auch Jugendspieler des 1. FC Köln sollen involviert sein.

Die beiden Frauen waren bei dem Unfall am vergangenen Freitagabend, 1. Dezember, auf der A555 in einem Kleinwagen ums Leben gekommen. Der Wagen brannte völlig aus. Die Identität der beiden Toten war nach dem Unfall zunächst unklar gewesen.

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Nach früheren Angaben der Polizei wiesen zwei Wagen an den Seiten Unfallschäden auf, die darauf hindeuteten, dass die Autos sich auf der Fahrt berührt hätten.

Der Kleinwagen, in dem die beiden Frauen starben, hatte sich laut Spurenlage auf der Autobahn gedreht und Feuer gefangen. Ein Frontschaden an einem der beiden anderen Wagen lasse auf einen Aufprall auf das Heck des Kleinwagens schließen.

In den beiden anderen Autos waren insgesamt vier Männer um die 20 Jahre unterwegs. Einer der beiden Fahrer war zunächst vom Unfallort geflüchtet, hatte sich aber kurz darauf bei der Polizei gestellt.

Titelfoto: Sascha Thelen/dpa

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