Überholverbot missachtet: Fünf Schwerverletzte bei Frontal-Crash

Greifswald - Weil er das Überholverbot ignoriert hat, ist am Montagabend ein Škoda-Fahrer nahe Greifswald im Gegenverkehr in einen VW gekracht.

Das bestehende Überholverbot hat den 26 Jahre alten Škoda‑Fahrer offenbar nicht interessiert. (Symbolfoto)
Das bestehende Überholverbot hat den 26 Jahre alten Škoda‑Fahrer offenbar nicht interessiert. (Symbolfoto)  © 123rf/olko1975

Bei dem Frontal-Crash auf der Bundesstraße 109 wurden beide Fahrer im Alter von 26 und 64 Jahren sowie zwei 23- und 58-jährige Beifahrerinnen im Oktavia und ein 37 Jahre alter Polo-Insasse schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Um die fünf Schwerverletzten ins Klinikum Greifswald zu transportieren, kamen demnach mehrere Rettungswagen und auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.

Der 26-Jährige war mit seinem Wagen in Richtung Stralsund unterwegs, als er gegen 18.45 Uhr kurz hinter der Abfahrt zur Landstraße 35 trotz Verbots ein vorausfahrendes Fahrzeug überholen wollte und in den Gegenverkehr ausscherte.

Trümmerfeld nach Frontal-Crash: Drei Schwerverletzte im Kreis Karlsruhe
Unfall Trümmerfeld nach Frontal-Crash: Drei Schwerverletzte im Kreis Karlsruhe

Der Škoda war obendrein mit einem Anhänger unterwegs. Zudem hatte der Fahrer offenbar keinen Führerschein, da ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet wurde.

Mehrere Ermittlungsverfahren gegen Unfallverursacher eingeleitet

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Eine Leitplanke wurde bei der Kollision ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf rund 51.000 Euro.

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die B109 für etwa zweieinhalb Stunden komplett gesperrt werden. Der Škoda‑Fahrer muss sich nun wohl wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Titelfoto: 123rf/olko1975

Mehr zum Thema Unfall: