A1-Massencrash: Vier Lkw und zwei Autos beteiligt, 22-jähriger Fahrer schwer verletzt
Köln - Bei einem Massencrash auf der A1 auf Höhe des Kölner Westkreuzes sind am Dienstagvormittag drei Menschen zum Teil schwer verletzt worden.
Wie die Polizei in einer Mitteilung bekannt gab, war ein 22-jähriger Lkw-Fahrer gegen 10.25 Uhr mit seinem 40-Tonner in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs, als er am Stauende vor dem Tunnel im Kölner Stadtteil Lövenich auf den Brummi eines 49-Jährigen prallte und diesen auf einen dritten 40-Tonner schob.
Letzterer prallte wiederum auf den Jeep einer 47-jährigen Autofahrerin, woraufhin dieser mit dem VW Golf eines 52 Jahre alten Mannes kollidierte. Dessen Wagen wurde am Ende der folgenschweren Kettenreaktion dann auch noch auf den vor ihm stehenden Lkw mit einem 37-Jährigen am Steuer gedrückt.
Durch die Wucht des Aufpralls fielen die geladenen PET-Flaschen des Unfallverursachers aus dem Lkw heraus und verteilten sich über die gesamte Fahrbahn. Das Führerhaus wurde zudem massiv zerstört.
Laut Angaben der örtlichen Sicherheitsbehörde wurde der 22-jährige Fahrer des 40-Tonners bei dem Crash schwer verletzt.
Der 49 Jahre alte Fahrer des zweiten involvierten Lkw sowie die Frau am Steuer des Jeeps erlitten nach derzeitigem Stand glücklicherweise nur leichte Verletzungen.
A1 bei Köln mehrere Stunden voll gesperrt
Alarmierte Rettungskräfte brachten die drei Patienten nach einer ersten medizinischen Kontrolle am Unfallort zur weiteren Behandlung in nahegelegene Kölner Krankenhäuser.
Ab dem Autobahnkreuz Köln-West ist die Fahrbahn der A1 in Richtung Dortmund für die Dauer der aufwendigen Bergungsarbeiten voraussichtlich noch mehrere Stunden voll gesperrt.
Der Verkehr wird von der Polizei derzeit einspurig über die Verteilerfahrbahn des Tunnels an der Unfallstelle vorbeigeführt.
Es bildete sich dennoch ein kilometerlanger Rückstau. Wann die Fahrbahn wieder freigegeben wird, ist noch unklar. Die genauen Hintergründe des Massencrashs ermittelt nun die Polizei.
Titelfoto: Daniel Evers

