Ausflug mit heftigen Folgen: Pony läuft auf Autobahn, dann kracht es gewaltig
Schweich - Unfall auf der A1 zwischen Föhren und Schweich! Ein Pony ist am Dienstagmorgen auf die Fahrbahn gelaufen, drei Fahrzeuge sind in der Folge kollidiert. Mehrere Menschen erlitten Verletzungen, das Tier hatte großes Glück.
Dem bisherigen Stand der Ermittlungen zufolge war das Pony, das in einem nahe gelegenen Anwesen gehalten wird, aus noch unbekannten Gründen aus der dortigen Koppel ausgebüxt und danach schnurstracks auf die Autobahn gelaufen.
Mehrere Fahrzeuge konnten rechtzeitig auf die Situation reagieren, bremsen und anhalten.
Auch ein auf der linken Spur fahrender Mann bemerkte das Tier und bremste. Er kam fast zum Stillstand, als ein weiteres Auto direkt dahinter von einem Transporter mit hoher Geschwindigkeit getroffen und auf den ersten Wagen geschoben wurde. Der Transporter schoss eine Böschung hinab, kippte und kam auf der Seite zum Liegen.
Die ersten Notrufe waren kurz darauf gegen 8.24 Uhr bei der Integrierten Leitstelle eingegangen.
Unfall auf A1 in Fahrtrichtung Saarbrücken: Vier Menschen verletzt, Pony kommt ohne Blessuren davon
In dem letzten Fahrzeug, das auf den vor ihm fahrenden Wagen aufgefahren war, wurde der Fahrer schwer verletzt eingeklemmt. Er musste von Feuerwehrkräften aus dem Wrack befreit und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Trierer Krankenhaus transportiert werden.
Der Fahrer des mittleren Autos erlitt ebenfalls schwere Verletzungen. Auch er musste zunächst befreit werden, ehe er in eine Klinik gefahren werden konnte. Im ersten der drei Fahrzeuge wurden die Insassen beim Unfall leicht verletzt.
Das Pony hatte Glück und blieb unverletzt.
Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten musste die A1 in Richtung Saarbrücken für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.
Vor Ort im Einsatz waren neben der Polizei die Feuerwehren aus Schweich, Salmtal, Hetzerath, Laufeld, Wehrleitung VG Wittlich-Land mit 46 Kräften, mehrere Rettungswagen mit zwölf Kräften, Notärzte sowie Rettungshubschrauber.
Titelfoto: Stefan Puchner/dpa

