Werder (Havel) - Bei einem Unfall auf der A10 in Brandenburg sind in der Nacht zu Montag drei Menschen verletzt worden.
Bei dem Crash zwischen dem Autobahndreieck Werder und der Anschlussstelle Glindow wurde der 61 Jahre alte Fahrer eines Kleintransporters schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte.
Der 48-jährige Fahrer eines weiteren Transporters sowie seine 54 Jahre alte Beifahrerin wurden leicht verletzt. Alle drei wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.
Nach ersten Erkenntnissen soll der 61-Jährige ohne Licht mit seinem Fahrzeug mit geringer Geschwindigkeit auf der rechten Spur unterwegs gewesen sein.
Der 48 Jahre alte Transporter-Fahrer übersah den vorausfahrenden Kleintransporter und krachte dem Wagen des 61-Jährigen gegen 0.20 Uhr ins Heck.
Transporter wird durch heftige Kollision bis an Waldrand geschleudert
Durch die Wucht des Aufpralls kamen die beiden Mercedes-Transporter von der Straße ab, wobei das unbeleuchtete Fahrzeug bis an den Rand eines angrenzenden Waldstücks geschleudert wurde und umkippte.
Beide Sprinter waren nach der Kollision nicht mehr fahrtauglich und mussten abgeschleppt werden. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die A10 in Fahrtrichtung Frankfurt (Oder) für mehr als eine Stunde auf eine Spur eingeengt werden.
Die Polizei schätzte den Sachschaden auf rund 28.000 Euro. Warum der 61-Jährige ohne Beleuchtung unterwegs gewesen ist, war zunächst unbekannt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.