Heftiger A14-Unfall durch Geisterfahrerin: Toter bei Crash am Stauende

Leisnig/Döbeln - Schwerer Geisterfahrer-Unfall auf der A14 bei Döbeln (Landkreis Mittelsachsen). Am Donnerstagvormittag hat eine Opel-Fahrerin (84) einen fatalen Crash verursacht. Mehrere Personen wurden verletzt. Wenig später krachte es am Stauende. Dabei wurde ein 32-jähriger Transporter-Fahrer so stark verletzt, dass er noch am Unfallort starb.

Ein Bild der Verwüstung auf der A14 bei Döbeln: Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort, die Autobahn musste gesperrt werden. Der Opel der Geisterfahrerin wurde völlig zerstört.  © EHL Media / Justin Kurowski

Laut Polizei geschah das Unglück gegen 11.35 Uhr an der Anschlussstelle Döbeln-Nord. Die 84-Jährige habe demnach die richtige Auffahrspur benutzt, bog dann allerdings nach links auf die falsche Fahrbahn ab, war plötzlich Geisterfahrerin!

Kurz darauf stieß sie mit einem Škoda (Fahrer: 60) zusammen, der in Richtung Dresden unterwegs war. Der Crash war so heftig, dass der Škoda gegen einen VW Golf (Fahrer: 42) geschleudert wurde.

Es bot sich ein Bild der Verwüstung Die A14 hatte sich in ein Trümmerfeld verwandelt! Schnell rückten Rettungskräfte an, die Autobahn musste in Richtung Nossen komplett gesperrt werden.

Die 84-Jährige, der 60-Jährige sowie dessen Beifahrerin (61) wurden Polizeiangaben zufolge schwer verletzt und mussten in Krankenhäuser gebracht werden.

"Der Schaden an den drei Fahrzeugen beträgt insgesamt rund 32.000 Euro", teilt die Polizei mit.

Schnell staute es sich auf der A14 kilometerweit. Wenig später kam es nicht weit entfernt am Stauende zu einem weiteren tragischen Unfall - mit Todesfolge.

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Insgesamt waren drei Fahrzeuge in den Crash verwickelt.  © EHL Media / Justin Kurowski

Tödlicher Unfall am Stauende

Der Transporter-Fahrer (32) krachte in einen langsam fahrenden Lastwagen.  © EHL Media/Erik-Holm Langhof

Wie die Polizei am Donnerstagabend gegenüber TAG24 bestätigte, übersah ein 32-jähriger Mercedes-Sprinter-Fahrer das Stauende des vorangegangenen Unfalls und fuhr auf einen langsam fahrenden Lastwagen auf.

Der 32-Jährige wurde bei dem Unfall tödlich verletzt. Der Notarzt, der offensichtlich mit einem Rettungshubschrauber aus Dresden angeflogen kam, konnte nichts mehr für den Mann tun.

Nach derzeitigen Erkenntnissen soll der Lkw-Fahrer unverletzt geblieben sein.

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Neben der Verkehrspolizei war zur Unterstützung auch ein Sachverständiger der DEKRA vor Ort. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Die Räumung der Fahrbahn dauert derzeit noch an. Die A14 ist zwischen Leisnig und Döbeln-Nord weiterhin gesperrt. Die letzte freie Abfahrt ist Polizeiangaben zufolge Leisnig.

Auch in der Gegenrichtung kam es am Donnerstagvormittag zu Behinderungen. Zwischen Leisnig und Mutzschen stand ein defekter Lkw auf dem Standstreifen. Dieser ist mittlerweile jedoch geräumt.

Erstmeldung: 11. Juni, 12.59 Uhr, zuletzt aktualisiert: 17.49 Uhr

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