Schon wieder! Erneut Unfall mit mehreren Verletzten am Ende der A14-Nordverlängerung
Lüderitz/Stendal - Wiederholt kam es am Sonntag am derzeitigen Ende der seit Jahren im Bau befindlichen A14-Nordverlängerung bei Lüderitz (Landkreis Stendal) zu einem schweren Unfall.
Diesmal ereignete sich der Vorfall jedoch nicht im Kreuzungsbereich zur anschließenden Bundesstraße 189, sondern unmittelbar vor der Abfahrt, wo sich die Autobahn von zwei auf eine Spur verengt.
Wie das Polizeirevier Stendal berichtet, war ein 31 Jahre alter VW-Fahrer in Richtung Schwerin unterwegs.
Im Baustellenbereich, vor der Pflicht-Abfahrt, kam der Wagen aus noch ungeklärter Ursache von der Straße ab, hieß es.
Der VW überschlug sich und kam im angrenzenden Straßengraben zum Stehen.
Der Fahrer sowie die beiden Beifahrerinnen wurden bei dem Unfall verletzt. Anschließend ging es für sie mit einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus.
Unfallschwerpunkt bald passé: Nächster A14-Abschnitt wird freigegeben
Das Auto konnte nur noch abgeschleppt werden. Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die A14 vorübergehend eine Stunde lang voll gesperrt werden.
Der nachfolgende Verkehr wurde durch die Polizei bereits 15 Kilometer vorher an der Abfahrt bei Dolle (Landkreis Börde) abgeleitet.
Am 29. Juni soll der direkt anschließende A14-Abschnitt von Lüderitz bis Stendal-Süd freigegeben werden. Dadurch wird der Verkehr zukünftig nicht mehr gezwungen sein, die A14 an der Abfahrt Lüderitz zu verlassen.
In der Vergangenheit sorgten dort mehrere Vorfahrtsänderungen für Verwirrung und gefährlichen Fahrweisen bei den Autofahrern, die regelmäßig zu Unfällen führten.
Titelfoto: Screenshot/Facebook/Feuerwehr Lüderitz/Groß Schwarzlosen

