Heringen/Berga - Die A38 war nach einem schweren Lkw-Unfall zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen am Dienstagmorgen für etwa 10 Stunden komplett dicht. Eine Person wurde verletzt.
Ersten Informationen der Autobahnpolizei zufolge ereignete sich der Unfall gegen Mitternacht auf der Strecke in Richtung Leipzig.
An den Anschlussstellen Heringen (Thüringen) und Berga (Sachsen-Anhalt) soll ein Sattelzug auf einen anderen aufgefahren sein, hieß es weiter. Zuvor war der 50-Fahrer des vorausfahrenden Lastzugs von der Fahrbahn abgekommen, erklärte ein Sprecher der Polizei.
Der nachfolgende Brummi eines 33-Jährigen krachte daraufhin nahezu ungebremst in seinen Vordermann.
Hierbei wurde der Fahrer des auffahrenden Lasters in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Er konnte durch die Rettungskräfte befreit und in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 50-Jährige blieb unverletzt.
Die beiden Sattelzüge wurden bei dem Crash stark beschädigt. Der Schaden beträgt schätzungsweise 50.000 Euro. Wie es zu dem Unfall kam, sei Gegenstand der Ermittlungen.
Am Morgen fanden auf der A38 die Bergungsarbeiten statt. Hierfür wurde die Autobahn Richtung Leipzig voll gesperrt. Seit 9.30 Uhr ist der linke Fahrstreifen wieder befahrbar.
Erstmeldung vom 27. Januar, 8.47 Uhr. Zuletzt aktualisiert: 11.14 Uhr.