A4 nach Auffahrcrash über vier Stunden voll gesperrt
Glauchau - Am Montagnachmittag ist es auf der A4 bei Glauchau (Landkreis Zwickau) zu einem schweren Unfall gekommen. Die Autobahn musste stundenlang voll gesperrt werden.
Der Unfall war nach 17 Uhr auf der winterglatten Autobahn zwischen Meerane und Glauchau-West passiert.
Wie die Polizei auf TAG24-Nachfrage mitteilte, war zunächst ein Mercedes-Fahrer (50), der in Richtung Dresden unterwegs war, ins Schleudern geraten. Das Fahrzeug, das auch noch einen Anhänger mit einem Boot dabeihatte, war auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs, prallte dann gegen die Mittelleitplanke und kam schließlich quer zum Stehen.
Ein dahinter fahrender Volvo-Sattelzug (Fahrer: 50) erkannte die Gefahrenstelle und wich nach rechts aus. Ein nachfolgender VW (Fahrer: 60) konnte ebenfalls noch rechtzeitig abbremsen, um an dem Mercedes und dem Anhänger vorbeizufahren.
"Ein dahinterfahrender 47-Jähriger nahm die Situation offenbar zu spät wahr. Er versuchte mit seinem Scania-Sattelzug nach rechts auszuweichen, stieß jedoch mit seinem Auflieger gegen das Heck des VW und anschließend gegen den Auflieger des Volvo-Sattelzugs", so eine Polizeisprecherin.
Der VW wurde daraufhin gegen das querstehende Mercedes-Gespann geschleudert.
VW-Fahrer musste schwer verletzt ins Krankenhaus
Der entstandene Schaden liegt laut Polizei bei 185.000 Euro. Bis auf den Volvo waren alle Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Der 60 Jahre alte VW-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und kam zur Behandlung ins Krankenhaus.
Der polnische Scania-Fahrer muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.
Die Autobahn musste für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten für etwa viereinhalb Stunden voll gesperrt werden, bevor der linke Fahrstreifen freigegeben werden konnte.
Erstmeldung: 27. Januar, 9.16 Uhr, zuletzt aktualisiert: 12.55 Uhr
Titelfoto: Andreas Kretschel
