Mehrere Verletzte bei Unfall auf A7: Kilometerlanger Stau

Fulda/Kalbach - Fünf Autos waren an dem Crash beteiligt, die A7 wurde voll gesperrt, es kam zu einem Stau. Mehrere Menschen wurden bei dem schweren Unfall am Freitag verletzt!

Bei einem Unfall auf der A7 bei Fulda wurden am Freitag mehrere Menschen verletzt, die Autobahn wurde vorübergehend gesperrt. (Symbolbild)
Bei einem Unfall auf der A7 bei Fulda wurden am Freitag mehrere Menschen verletzt, die Autobahn wurde vorübergehend gesperrt. (Symbolbild)  © Montage: Frank Rumpenhorst/dpa, Patrick Pleul/dpa

Das Unglück ereignete sich gegen 13.35 Uhr bei Kalbach-Uttrichshausen im osthessischen Landkreis Fulda, wie die Polizei mitteilte.

Demnach war ein 58 Jahre alter Mann mit einem Seat auf der Autobahn in Richtung Fulda unterwegs. Da der vor ihm fahrende Verkehr sich verlangsamte, musste der Mann seinen Wagen abbremsen.

Der 31-jährige Fahrer eines Renault-Transporters konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, es kam zum Zusammenstoß. "Durch die Wucht der Kollision drehte sich der Seat, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die dortige Mittelschutzplanke", berichtete ein Sprecher.

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Eine hinter dem Renault fahrende 56-jährige Frau konnte ihren Skoda rechtzeitig stoppen. Ein dahinter fahrender 30-jähriger Mann krachte aber mit seinem Seat in das Heck des Skoda.

Zuletzt donnerte noch ein 60-jähriger Autofahrer mit einem VW gegen den zweiten Seat.

Crash auf der A7 bei Fulda: Feldjäger der Bundeswehr rücken aus

Feldjäger wurden ebenfalls zur Unfallstelle gerufen, da eines der fünf Autos zum Bestand der Bundeswehr gehört. (Symbolbild)
Feldjäger wurden ebenfalls zur Unfallstelle gerufen, da eines der fünf Autos zum Bestand der Bundeswehr gehört. (Symbolbild)  © Hendrik Schmidt/dpa

Alle beteiligten Autofahrer sowie weitere Insassen des Renault-Achtsitzers und des Skodas wurden bei dem Crash auf der A7 verletzt. Sie alle wurden von Einsatzkräften des Rettungsdienstes versorgt und in nahe liegende Krankenhäuser gebracht.

Beide Fahrspuren der A7 in Richtung Fulda wurden vorübergehend gesperrt. "Es entstand ein zeitweiliger Rückstau von bis zu vier Kilometern", hieß es weiter. Der entstandene Sachschaden werde insgesamt auf etwa 67.000 Euro geschätzt.

An der Unfallstelle waren neben Polizei und Rettungsdienst auch 25 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Da eines der am Unfall beteiligten Autos zum Fuhrpark der Bundeswehr gehört, wurden zudem "Einsatzkräfte des örtlich zuständigen Feldjäger-Kommandos hinzugezogen", ergänzte der Polizeisprecher.

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Die Ermittlungen zu dem schweren Crash im Landkreises Fulda dauern an.

Titelfoto: Montage: Frank Rumpenhorst/dpa, Patrick Pleul/dpa

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