Tödlicher Unfall bei Chemnitz: Lkw-Fahrer stirbt, A72 stundenlang gesperrt

Chemnitz - Tödlicher Unfall auf der A72 bei Chemnitz: Ein Lkw-Fahrer (57) kam am Dienstagabend von der Autobahn ab, durchbrach die Leitplanke und landete im Seitengraben. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Die A72 war für mehrere Stunden komplett dicht.

Ein Laster kam am Dienstagabend von der A72 bei Chemnitz ab. Der Fahrer überlebte den Unfall nicht.
Ein Laster kam am Dienstagabend von der A72 bei Chemnitz ab. Der Fahrer überlebte den Unfall nicht.  © André März

Der schwere Unfall geschah gegen 19.50 Uhr zwischen den Anschlussstellen Stollberg-Nord und Chemnitz-Süd.

"Ungefähr einen halben Kilometer vor dem Parkplatz 'Am Neukirchener Wald' kam der 57-Jährige offenbar wegen plötzlicher gesundheitlicher Probleme mit dem Sattelzug nach rechts von der Fahrbahn ab und neben der Fahrbahn zum Stehen, wobei der Tank-Anhänger auf die Seite kippte", so die Polizei.

Die Ladung des Anhängers - Tausende Liter Bier - blieben unversehrt. Schnell rückten Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte an.

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Tragisch: "Der Sattelzug-Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle", heißt es von der Polizei.

Aufwendige Bergungsarbeiten: A72 in Richtung Chemnitz für mehrere Stunden gesperrt

Das tonnenschwere Fahrzeug musste aufwendig geborgen werden. Die A72 war bis in die Morgenstunden gesperrt.
Das tonnenschwere Fahrzeug musste aufwendig geborgen werden. Die A72 war bis in die Morgenstunden gesperrt.  © André März

Die Autobahn in Richtung Chemnitz wurde zunächst für etwa 30 Minuten komplett gesperrt. Danach war der linke Fahrstreifen vorerst wieder befahrbar.

Gegen 23.25 Uhr musste die A72 erneut in Richtung Chemnitz voll gesperrt werden - die Bergungsarbeiten begannen. Ein Kran zog den tonnenschweren Laster aus dem Graben. Erst in den Morgenstunden waren die Aufräumarbeiten abgeschlossen. Gegen 7 Uhr konnte die Autobahn wieder komplett freigegeben werden.

Insgesamt entstand durch den Unfall ein Sachschaden von etwa 105.000 Euro. Zudem kam es zu einem Zwischenfall: Ein Seat-Fahrer fuhr nach der ersten Vollsperrung an der Unfallstelle vorbei und zeigte eine beleidigende Geste in Richtung der Feuerwehrleute.

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"Außerdem hupte er missbräuchlich beim Verlassen der Unfallstelle", ergänzt die Polizei. Der Fahrer hat nun eine Anzeige wegen Beleidigung am Hals.

Erstmeldung: 5. November, 8.45 Uhr, zuletzt aktualisiert: 14.57 Uhr

Titelfoto: Bildmontage: André März (2)

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