Feuerwehr muss 62-Jährigen nach Horror-Unfall aus Wrack befreien: A9 Richtung Berlin nach Stunden wieder frei

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Wiedemar - Schwerer Unfall auf der A9 nahe Leipzig: Ein Lastwagen ist am Mittwochabend in ein Stauende gekracht. Die Autobahn musste gesperrt werden. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in den Donnerstagmorgen.

Die Feuerwehr war mit vielen Kräften vor Ort, um den Mann zu befreien.
Die Feuerwehr war mit vielen Kräften vor Ort, um den Mann zu befreien.  © Michael Strohmeyer

Ein Sprecher des polizeilichen Lagezentrums bestätigte TAG24 auf Anfrage das Unglück zwischen der Anschlussstelle Wiedemar und dem Rastplatz Kapellenberg-Ost.

Am Donnerstagmorgen erklärte eine Polizeisprecherin dann, dass zunächst der Aufleger eines Lkw wegen eines technischen Defekts in Brand geraten sei. Das wurde der Polizei gegen 19.30 Uhr gemeldet. Der nachfolgende Verkehr staute sich.

Am Stauende kam es schließlich gegen 20.30 Uhr zu dem Folgeunfall zwischen zwei Lastwagen. Ein 62-Jähriger ist mit seinem Daimler Benz Atego auf den Daimler Benz Actros eines 25-Jährigen aufgefahren.

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Der 62-Jährige wurde durch den Aufprall eingeklemmt. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchen mit aller Kraft ihn aus seinem Führerhaus zu befreien. Er wurde schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der 25-Jährige wurde ebenfalls durch den Unfall verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.

Das Führerhaus wurde völlig zerstört.
Das Führerhaus wurde völlig zerstört.  © Michael Strohmeyer
Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.  © EHL Media / Björn Stach

Der Einsatz am Unfallort lief am späteren Abend noch. Die A9 Richtung Berlin wurde komplett gesperrt.

Wie die Polizeisprecherin auf TAG24-Anfrage erklärte, blieb die gesamte Fahrbahn bis mindestens 7 Uhr gesperrt. Gegen 7.30 Uhr wurde dann vermeldet, dass die Straße wieder freigegeben und die Unfallstelle vollständig geräumt wurde.

Erstmeldung vom 27. Mai um 22.10 Uhr, aktualisiert am 28. Mai um 7.41 Uhr.

Titelfoto: Bildmontage: Michael Strohmeyer

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