Wiedemar - Schwerer Unfall auf der A9 nahe Leipzig: Ein Lastwagen ist am Mittwochabend in ein Stauende gekracht. Die Autobahn musste gesperrt werden. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in den frühen Donnerstagmorgen.
Ein Sprecher des polizeilichen Lagezentrums bestätigte TAG24 am Abend auf Anfrage das Unglück zwischen der Anschlussstelle Wiedemar und dem Rastplatz Kapellenberg-Ost, konnte aber zunächst keine Details nennen.
Am Donnerstagmorgen erklärte Polizeisprecherin Melanie Roeber, dass zunächst der Auflieger eines Lkw wegen eines technischen Defekts in Brand geraten sei. Das wurde den Beamten gegen 19.30 Uhr gemeldet. Der nachfolgende Verkehr staute sich.
Am Stauende kam es schließlich gegen 20.30 Uhr zu dem Folgeunfall zwischen zwei Lastwagen. Der Fahrer (62) eines Daimler Benz Atego ist den Angaben zufolge auf den Daimler Benz Actros eines 25-Jährigen aufgefahren.
Der 62-Jährige wurde durch den Aufprall eingeklemmt. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchten mit aller Kraft, ihn aus seinem Führerhaus zu befreien. Er wurde schwer verletzt und von einem Hubschrauber zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Der Jüngere wurde durch den Unfall ebenfalls verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.
Autobahn nach Unfall die ganze Nacht gesperrt
Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf schätzungsweise 100.000 Euro. Der Einsatz am Unfallort lief bis zum frühen Donnerstagmorgen. Währenddessen wurde die A9 in Richtung Berlin komplett gesperrt.
Wie die Polizeisprecherin auf TAG24-Anfrage erklärte, blieb die gesamte Fahrbahn bis mindestens 7 Uhr gesperrt. Gegen 7.30 Uhr konnte vermeldet werden, dass die Straße wieder freigegeben und die Unfallstelle vollständig geräumt worden ist.
Erstmeldung vom 27. Mai um 22.10 Uhr, zuletzt aktualisiert am 28. Mai um 7.41 Uhr