Schuld ist Mega-Summe: FDP kritisiert Hendrik Wüst wegen Adventskonzerts

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Von Oliver Auster

Düsseldorf - Ein Adventskonzert von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (50, CDU) erhitzt im Landtag die Gemüter.

Hendrik Wüst (50, CDU) steht wegen seiner satten Rechnung stark in der Kritik.
Hendrik Wüst (50, CDU) steht wegen seiner satten Rechnung stark in der Kritik.  © Marcel Kusch/Land NRW/dpa

Demnach kritisiert die FDP die angefallenen Kosten für das Konzert im vergangenen Dezember.

Laut Staatskanzlei beträgt die inzwischen vorliegende Endabrechnung 128.682,50 Euro. "In Zeiten trauriger Rekordschulden sollte die Landesregierung selbst mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Ausgaben auf den Prüfstand stellen", sagte dazu der FDP-Haushaltsexperte Ralf Witzel.

Im Februar hatte es Aufsehen um die Kosten für das Adventskonzert der bayerischen Landesregierung gegeben, zu dem Ministerpräsident Markus Söder (59, CSU) unter anderem Florian Silbereisen (44) eingeladen hatte.

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Wie eine Anfrage der Grünen im bayerischen Landtag ergab, lagen die Kosten bei 130.000 Euro. Die Grünen - in Bayern in der Opposition - hatten das kritisiert.

Tatsächlich war das Konzert der schwarz-grünen NRW-Regierung fast genauso teuer wie das bei Söder. Wie ein Sprecher der Staatskanzlei in Düsseldorf sagte, waren die Kosten für das Konzert am 13. Dezember in der Viersener St.-Cornelius-Kirche in etwa genauso hoch wie 2024 und 2023.

"Die Kosten für das künstlerische Programm machen etwas mehr als 80 Prozent der Gesamtkosten aus", so der Sprecher. Dazu kämen organisatorische Kosten.

Titelfoto: Marcel Kusch/Land NRW/dpa

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