Unfallort gleicht Trümmerfeld: Teenager-Autorennen fordert sechs Verletzte

Hilden - Folgen eines Autorennens? Sechs Personen sind bei einem Unfall in Hilden (Kreis Mettmann) in der Nacht zum Mittwoch verletzt worden.

Der Renault Clio des 19-Jährigen war nur noch ein Wrack.
Der Renault Clio des 19-Jährigen war nur noch ein Wrack.  © Patrick Schüller

Wie die Polizei mitgeteilt hat, fuhr ein 19-jähriger Deutsch-Pole aus Langenfeld gegen 0.35 Uhr mit seinem Renault Clio über die Benrather Straße in Richtung Hilden.

Nach aktuellem Ermittlungsstand soll der Teenager dann an einem vor ihn fahrenden VW Tiguan eines 18-jährigen Deutschen aus Erkrath vorbeigerast sein.

Auf Höhe der Bahnhofsallee kam es dann zur folgenschweren Kollision der beiden Autos, die beide beschädigt wurden.

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So wurde bei dem Clio der komplette Motor vom Fahrwerk getrennt. Außerdem lagen mehrere Fahrzeugteile beider Autos, darunter abgerissene Räder, auf einer Strecke von mehr als 50 Metern verteilt rund um die Unfallstelle.

Bei den erschreckenden Bildern kann man von Glück sprechen, dass die insgesamt sechs Insassen (im Alter von 16 bis 19 Jahren) der beiden verunfallten Autos nur leicht verletzt wurden. Sie wurden dennoch vorsorglich mit alarmierten Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Alle sechs Insassen wurden bei dem schweren Unfall verletzt und wurden durch den Rettungsdienst betreut.
Alle sechs Insassen wurden bei dem schweren Unfall verletzt und wurden durch den Rettungsdienst betreut.  © Patrick Schüller

Schwerer Unfall hat Auswirkungen auf den morgendlichen Berufsverkehr in Hilden

Spezialisten eines Verkehrsunfallaufnahme-Teams aus Düsseldorf untersuchten die Unfallstelle.
Spezialisten eines Verkehrsunfallaufnahme-Teams aus Düsseldorf untersuchten die Unfallstelle.  © Patrick Schüller

Allerdings hatte der Unfall auch Auswirkungen auf den morgendlichen Berufsverkehr in Hilden. Denn aufgrund der Sperrung der Unfallstelle zur Bergung des Renault und des VW und der Dauer der Unfallaufnahme kam es zu erheblichen Verzögerungen.

Für die Aufnahme des Unfallortes entsandte das Polizeipräsidium Düsseldorf Spezialisten eines Verkehrsunfallaufnahme-Teams.

Wie genau es zu dem verheerenden Crash gekommen ist, ist aktuell noch Gegenstand der polizeilichen Unfallermittlungen. Zeugen sagten jedoch aus, dass sie vor der Kollision aufheulende Motoren gehört haben.

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Daher steht der Verdacht im Raum, dass sich die beiden Teenager, die sich kennen, möglicherweise ein illegales Autorennen geliefert haben. Deshalb leitete die Polizei ein entsprechendes Verfahren nach Paragraf 315d StGB ein.

Aufgrund dessen bitten die Beamten Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder durch sonstige Hinweise die Ermittlungen unterstützen können, sich telefonisch unter 021038986410 zu melden.

Titelfoto: Patrick Schüller

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