Von Rolf Schraa
Dinslaken (Nordrhein-Westfalen) - Die 47-jährige Frau, die am Mittwochmorgen mit ihrem Auto in eine Schülergruppe gefahren ist, trug nach dpa-Informationen ein Gerät zur langfristigen Herz-Überwachung.
Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen die Autofahrerin wegen fahrlässiger Tötung eröffnet.
Die Frau habe schon 2025 nach einer plötzlichen Ohnmacht einen Unfall verursacht, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Sie durfte aber laut den Informationen Auto fahren. Die "Bild"-Zeitung hatte zuerst darüber berichtet.
Die Frau hatte am Mittwochmorgen die Kontrolle über ihr Auto verloren und war in eine Gruppe von drei Jungen gefahren, die auf Fahrrädern auf dem Weg zum Unterricht im Dinslakener Otto-Hahn-Gymnasium waren.
Zwei der Zwölfjährigen wurden so schwer verletzt, dass sie später im Krankenhaus starben. Der dritte Junge war nur leicht verletzt worden.
Erstmeldung vom 28. Mai um 13.06 Uhr; Update um 13.56 Uhr.