Unlust bei Frauen: 9 mögliche Ursachen und 6 Tipps

"Schatz, heute nicht, sorry." Ein Satz, der Männeraugen zum Rollen und Frauengemüter zum Grübeln bringt. Wenn Frauen fortwährend keine Lust auf sexuelle Aktivität verspüren, sorgt das auf beiden Seiten für Verdruss. Woran liegt der weibliche Libidoverlust und was hilft gegen Unlust bei Frauen? TAG24 klärt Euch über Ursachen, Auswirkungen und mögliche Hilfsmittel auf.

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Unlust bei Frauen: Was bedeutet Libidoverlust?

Unlust bei Frauen schlägt sich schnell auf die Partnerschaft nieder.
Unlust bei Frauen schlägt sich schnell auf die Partnerschaft nieder.  © 123RF/bialasiewicz

Die Lust auf Geschlechtsverkehr zu verlieren, kann sehr beunruhigend sein - sowohl für Frauen selbst als auch für ihre Männer. Libidoverlust ist ein häufiges Problem, das Frauen und Männer im Laufe ihres Lebens ereilen kann. Experten schätzen, dass etwa 30 bis 40 Prozent der Frauen eine Phase in ihrem Leben durchmachen, in der sie den sexuellen Hunger vollends verlieren. Das kann durchaus an körperlichen oder psychischen Erkrankungen liegen, aber auch beruflicher Stress oder familiäre Belastungen können ursächlich sein.

Libidoverlust bedeutet, das sexuelle Verlangen ist stark vermindert oder phasenweise vollkommen verschwunden. Wo man einst noch großen Appetit aufs Liebesspiel hatte, fühlt man sich plötzlich übersättigt und der Körper geht in eine Art Streik. Das kann sowohl die Psyche der betroffenen Frauen als auch die Partnerschaft ernsthaft gefährden.

Grundsätzlich gilt jedoch: Libidoverlust bei Frauen tritt größtenteils nur vorübergehend auf. Nur selten liegt die Ursache in einer krankhaften Störung, die eine medizinische oder psychologische Behandlung erforderlich macht. Dieses Wissen kann Paaren helfen, die Lustlosigkeit der Partnerin etwas entspannter zu sehen.

Libidoverlust bei Frauen: 9 mögliche Ursachen

Libidoverlust bei Frauen kann viele Gründe haben.
Libidoverlust bei Frauen kann viele Gründe haben.  © 123RF/dmitrimaruta

Wenn Frauen plötzlich keine Lust mehr auf sinnliches Treiben verspüren, beginnt die Gedankenwelt Achterbahn zu fahren. "Was stimmt nicht mit mir?" und "Wie lange macht mein Partner oder meine Partnerin das noch mit?" sind quälenden Fragen, mit denen sich die Betroffenen insgeheim beschäftigen.

Unlust bei Frauen äußert sich sowohl innerhalb der Beziehung als auch im Singleleben. Folgende Symptome deuten auf einen Libidoverlust hin:

  • kein oder nur sehr schwaches Bedürfnis nach sexuellem Kontakt
  • kaum oder gar keine sinnlichen Gedanken, Gefühle oder Fantasien
  • mangelnde Eigeninitiative zum Geschlechtsverkehr
  • schwach ausgeprägte körperliche Anziehung zu anderen Menschen

Der Libidoverlust bei Frauen kann vielseitige Gründe haben, die allesamt einer näheren Betrachtung wert sind. So lässt sich die persönliche Ursache ausfindig machen und eine Lösung finden - als Paar oder Single.

1. Psychosoziale Faktoren

Die Psyche trägt einen wesentlichen Teil dazu bei, wie man triebhafte Lust empfindet und diese auslebt. Stress im Alltag oder Beruf, Probleme innerhalb der Familie oder Partnerschaft sowie subjektiv empfundene Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper können entscheidenden Einfluss auf die Libido nehmen. Darüber hinaus schleicht sich in langjährigen Beziehungen oft der "graue Alltag" ein, der die sexuelle Anziehung beeinträchtigen kann.

Tipp: Reflektiert man sein Leben und seinen Alltag vollkommen unverblümt, lässt sich die Ursache für den Libidoverlust womöglich schnell ausfindig machen.

2. Probleme in der Partnerschaft

Probleme innerhalb einer Beziehung sind einer der häufigsten Gründe für einen Libidoverlust bei Frauen. Ständige Streitigkeiten, endlose Diskussionen oder das voranschreitende Auseinanderleben können der Lust im Weg stehen. Besonders bei Frauen, die vermehrt emotional gepolt sind, können Partnerschaftsprobleme die Lust auf Leidenschaft erheblich hemmen.

Tipp: Eine ehrliche Aussprache kann helfen, die Beziehungsprobleme gemeinsam zu beleuchten und sie aus der Welt zu schaffen. Ist man wieder bereit, sich körperlich näherzukommen, können gegenseitige Massagen oder gemütliche Kuscheleinheiten helfen, die Libido langsam wieder anzuheizen.

3. Psychische Erkrankungen

Diverse psychische Erkrankungen beeinflussen erheblich die menschliche Libido. Angststörungen oder Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Leiden in Deutschland und gehen grundsätzlich mit sexueller Unlust einher.

Tipp: Hat man momentan mit psychischen Problemen zu kämpfen, sollte man sich keinem unnötigen Druck bezüglich seiner Libido aussetzen. Das würde sich äußerst kontraproduktiv auswirken - sowohl auf die eigene mentale Verfassung als auch auf das Sexualleben. Körperliche Intimität kann auch durch Umarmungen, Kuscheln oder gemeinsames Duschen entstehen. Die prickelnde Leidenschaft wird zu gegebener Zeit zurückkehren.

4. Körperliche Erkrankungen

Eine ärztliche Beratung kann sehr hilfreich sein.
Eine ärztliche Beratung kann sehr hilfreich sein.  © 123RF/lacheev

Laut Experten werden circa 40 Prozent der Frauen im Laufe ihres Lebens mit Libidoverlust konfrontiert. Ein Teil davon ist auf medizinische Ursachen zurückzuführen, die mitunter schnell und gut behandelbar sind.

Zu den häufigsten körperlichen Erkrankungen, welche die Libido senken, gehören:

  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Diabetes
  • Herzkrankheiten
  • Leberzirrhose
  • Nierenschwäche
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Tipp: Um alle medizinischen Ursachen ausschließen zu können, ist ein Besuch beim Arzt die beste Möglichkeit. Mittels spezieller Untersuchungen, Bluttests und aufklärenden Gesprächen werden alle potenziellen Gründe für den Libidoverlust erörtert und gegebenenfalls behandelt.

5. Bestimmte Medikamente

Liegen bestimmte psychische oder körperliche Erkrankungen vor, können die Medikamente ursächlich für die sexuelle Unlust bei Frauen sein. Insbesondere Antidepressiva (selektive Serotonin-Wideraufnahmehemmer, auch SSRI genannt) gegen Depressionen wirken sich äußerst dämpfend auf die Libido aus. Aber auch bestimmte Blutdrucksenker, Diuretika (entwässernde Medikamente bei beispielsweise Herzerkrankungen) oder Antipsychotika (gegen spezielle psychische Störungen) hemmen die Libido und sorgen für anhaltenden Libidoverlust bei Frauen - und Männern.

Vorsicht: Hier kann nur ein transparentes Gespräch mit dem behandelnden Arzt bzw. der Ärztin helfen. Möglicherweise gibt es andere Medikamente, die man besser verträgt. Niemals sollte die Medikation in Eigenregie manipuliert werden, denn das kann schnell eine große Gefahr für Körper und Geist bedeuten.

6. Wechseljahre

Sowohl der Östrogen- als auch der Testosteronspiegel von Frauen hat einen enormen Einfluss auf die weibliche sexuelle Lust. Mit zunehmendem Alter der Frauen sinkt der Östrogenspiegel, was letzten Endes zur Menopause und einem vermindertem Lustempfinden führt.

Die Wechseljahre lassen aber nicht allein die Libido sinken, sondern sie reduzieren auch das natürliche Vaginalsekret. Diese Scheidentrockenheit ist bei manchen Frauen so unangenehm, dass sie zu Schmerzen beim Akt führen kann.

Tipp: Ein Gespräch mit einer Gynäkologin oder einem Gynäkologen kann wertvolle Hinweise geben, zu welchen Mitteln man greifen kann, um den Hormonhaushalt zu stabilisieren und die Scheide zu befeuchten. Manche Frauen greifen auch gerne zu speziellen Gleitgelen, welche die Scheidenflora nicht angreifen.

7. Geburt eines Kindes

Frischgebackene Mütter sind oft müde und haben keine Lust auf Liebesspiele.
Frischgebackene Mütter sind oft müde und haben keine Lust auf Liebesspiele.  © 123rf/dasha11

Wer kürzlich ein Kind geboren hat, muss sich zunächst mit der Mutterrolle und den natürlichen Hormonschwankungen vertraut machen, bevor man wieder sexuell aktiv werden möchte.

Häufig besteht eine Trockenzeit innerhalb der ersten sechs Monate nach der Geburt. Das kann zum einen an körperlichen Missempfindungen nach der Entbindung liegen oder auch mit Schlafmangel begründet werden.

Tipp: Um diese Trockenzeit zu gegebener Zeit zu durchbrechen, ist Paarzeit wichtig. Zeigen sich die Liebenden immerzu, dass sie einander wichtig sind und sich nah sein möchten, wird sich die Unlust bei Frauen bald wieder legen.

Keine Sorge, die Leidenschaft endet nicht nach der Geburt des ersten Kindes - wo kommen sonst die Geschwister her?!

8. Hormonelle Verhütungsmittel

Da hormonelle Verhütungsmittel in den natürlichen Hormonhaushalt eingreifen, kann das auch zu Libidoverlust führen. Wo manche Frauen eine gesteigerte Lust verspüren, nimmt sie bei anderen Frauen ab. Das ist sehr individuell und von persönlichen körperlichen Eigenschaften abhängig. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass jedes hormonelle Verhütungsmittel die Gefahr birgt, die Libido zu beeinträchtigen.

Folgende Verhütungsmittel zählen dazu:

  • Antibabypille
  • Progesteronpille (auch als Minipille bekannt)
  • Verhütungspflaster
  • Vaginalring
  • Verhütungsimplantat
  • Drei-Monats-Spritze
  • Hormonspirale

Tipp: Hat man den Verdacht, das Verhütungsmittel ist an der sexuellen Unlust schuld, sollte man sich umgehend an seine Gynäkologin oder seinen Gynäkologen wenden. In manchen Fällen legt sich die Unlust nach wenigen Monaten von ganz allein. Bleibt sie hingegen konstant abwesend oder sinkt sogar weiter, sollte eine Verhütungsalternative in Betracht gezogen werden.

9. Alkohol und Drogen

Durch Alkohol sinken oft die Hemmungen, aber zu viel Alkohol hemmt die Libido. Das liegt daran, dass eine große Menge Alkohol den Testosteronspiegel senkt. Das dürften viele Männer kennen, denn trinkt Mann zu viel, ist es mit der Standfestigkeit vorbei. Ähnliches passiert auch in der Damenwelt, denn übermäßiger Alkoholkonsum führt zu Unlust bei Frauen. Ein schmaler Grat, der ausgelotet werden will.

Auch Drogen können sich sehr negativ auf den sexuellen Appetit einer Frau auswirken. Da sich beim Konsum von pflanzlichen oder gar chemischen Drogen eine Menge im Gehirn abspielt, kann das Lustzentrum stark beeinträchtigt werden.

Tipp: Sobald man das Gefühl hat, zu viel Alkohol zu trinken oder das Trinken sogar nicht mehr kontrollieren zu können, sollte man sich professionellen Rat einholen. Ärzte und spezielle Anlauf- und Beratungsstellen sind hilfreiche Begleiter in solchen schwierigen Lebensphasen.

Was hilft bei sexueller Unlust bei Frauen? 6 Tipps

Den eigenen Körper zu erforschen, kann gegen Libidoverlust helfen.
Den eigenen Körper zu erforschen, kann gegen Libidoverlust helfen.  © 123rf/djedzura

Unlust bei Frauen kann viele Ursachen haben, aber es gibt einige Möglichkeiten, um diese Lustlosigkeit wieder in lustvolle Momente umzukehren. Folgende sechs Ansätze können die weibliche Libido wiedererwecken:

1. Körperliche Ursachen abklären

Sobald sich ein nachhaltiger Libidoverlust bei Frauen abzeichnet, sollten zunächst alle körperlichen Ursachen abgeklärt bzw. ausgeschlossen werden. Sofern eine Erkrankung, bestimmte Medikamente oder ein hormonelles Ungleichgewicht hinter der Unlust steckt, können die behandelnden Ärzte Behandlungen einleiten oder über medikamentöse Alternativen aufklären. Schnell kann sich der Libidoverlust wieder in die gewohnte und geliebte Lust umkehren.

2. Entspannungsverfahren ausprobieren

Entspannungstechniken können Körper, Geist und Libido wiederbeleben.
Entspannungstechniken können Körper, Geist und Libido wiederbeleben.  © 123RF/jomkwan7

Oft liegt Unlust bei Frauen an zu viel Stress. Berufliche und familiäre Belastungen können das Stresslevel steigen und das Lustniveau sinken lassen. Manche Entspannungsverfahren und Trainingsarten haben sich nicht nur für die körperliche und geistige Entspannung bewährt, sondern zeigen auch positive Effekte beim weiblichen Libidoverlust.

Techniken wie die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR) oder Autogenes Training eignen sich sehr gut, um Körper und Geist zur Ruhe kommen zu lassen. Aber auch aktive Sportarten, wie Yoga und Pilates, beruhigen das Nervensystem und können die Libido wieder erhöhen. Das liegt mitunter daran, dass sie Bewegung und Atmung verbinden und den Fokus auf den eigenen Körper richten.

3. Kreativ werden

Langjährige Partnerschaften sind nicht nur von großem Vertrauen, vielen gemeinsamen Erlebnissen und unvergleichbarer Vertrautheit gekennzeichnet, sondern werden bedauerlicherweise auch vom Alltagstrott begleitet. Alltagsroutinen können schnell langweilig werden - besonders im Bett.

Hier hilft es, etwas Neues auszuprobieren. Es sind keine Grenzen gesetzt: Rollenspiele, Sextoys oder Dirty Talk. Wird man kreativ und lässt seiner Inspiration und Fantasie freien Lauf, kann man die sexuelle Unlust der Frau durchbrechen und wieder frischen Wind in die partnerschaftliche Sexualität bringen.

Übrigens: Zeit für Zweisamkeit und offene Gespräche können oft Wunder bewirken und die Libido wieder entfachen.

4. Seinen Körper erforschen

Für einige Menschen ist Selbstbefriedigung mit Schuldgefühlen verbunden - insbesondere, wenn sie eine feste Beziehung führen. Aber Masturbation ist sowohl natürlich als auch gesund für das eigene körperliche Erleben. Daher ist es wichtig, seinen eigenen Körper zu erforschen, um festzustellen, welche Knöpfe man für ein ekstatisches Erleben drücken muss. Nur so können sexuelle Wünsche und Vorlieben herausgefunden und dem Partner oder der Partnerin kommuniziert werden.

Darüber hinaus macht ein ausgiebiges Solo unheimlich viel Spaß und sollte als eine eigenständige Form der Sexualität empfunden werden.

5. Pflanzliche Mittel für die Libido verwenden

Einige pflanzliche Aromaöle können luststeigernd wirken.
Einige pflanzliche Aromaöle können luststeigernd wirken.  © 123rf/avictorero

Einigen pflanzlichen Mitteln wird eine luststeigernde Wirkung nachgesagt. Wohlduftende Aromaöle, bestimmte Gewürze oder Kräuter haben eine aphrodisierende Wirkung, die sowohl die Lust des Partners bzw. der Partnerin als auch die eigene Libido anregen kann.

Aromaöle wie Jasmin, Patschuli, Ylang-Ylang und Sandelholz können als Badezusatz, Duftsprays für die Bettwäsche oder auch zur gegenseitigen Massage eingesetzt werden.

Brennsesselsamen sollen eines der stärksten heimischen Aphrodisiaka sein, die man in der Natur finden kann. Nimmt man täglich etwa ein bis zwei Teelöffel zu sich, kann das die Libido entfachen und darüber hinaus gegen Müdigkeit helfen.

Johanniskraut eignet sich ebenfalls, um Unlust bei Frauen entgegenzuwirken. Denn der Inhaltsstoff Tannin regt das Nervensystem an und hebt zugleich die Stimmung. Beides sind wichtige Faktoren für eine harmonische und leidenschaftliche Zweisamkeit.

Ingwer und Chili sind nicht nur lecker, sondern wirken auch durchblutungsfördernd. Damit diese Gewürze auch das Lustempfinden steigern, muss man etwas experimentieren. Nicht jeder liebt scharfe Speisen, aber für einen scharfen Liebesakt ist sicher jeder zu haben.

Vorsicht: Um seine Gesundheit nicht zu riskieren, sollte man nicht zu sehr mit Chili würzen. Damit Chili luststeigernd wirken kann, ist es wichtig herauszufinden, was man selbst und die Partnerin oder der Partner als angenehm empfindet.

6. Psychologische Hilfe suchen

Laufen etliche Versuche ins Leere, ist der Leidensdruck der betroffenen Frau extrem groß oder liegt dem Libidoverlust ein psychisches Problem zugrunde, können Psychologen oder Sexualtherapeuten helfen.

Im Rahmen von Einzeltherapien können schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit besprochen oder eine mögliche Bindungsangst ergründet werden.

Paartherapien können hilfreich sein, sobald Partnerschaftsprobleme vorherrschen oder bestimmte Blockaden gelöst werden sollen.

Fakt ist: Psychologische Hilfe ist keine Schande. Ganz im Gegenteil: Sie zeigt eine gesunde Selbstreflexion und den Willen, ernsthaft an sich und der Partnerschaft zu arbeiten. Manchmal bedarf es einer außenstehenden Person, welche die Situation professionell und objektiv bewertet und neue Denkanstöße gibt.

Fazit: Unlust bei Frauen erfordert Verständnis und Geduld auf beiden Seiten

Gemeinsame Paarzeit ist wichtig, um die Libido wiederzubeleben.
Gemeinsame Paarzeit ist wichtig, um die Libido wiederzubeleben.  © 123RF/peopleimages12

Was hilft gegen Unlust bei Frauen? Eine Frage, auf die es mehrere Antworten zu geben scheint. Wichtig ist, Lösungsansätze auszuprobieren, die zur eigenen Persönlichkeit passen. Jede Frau ist individuell, ebenso wie ihre Partnerschaft. Haben Frauen "plötzlich" keine Lust mehr auf sexuelle Aktivität, macht das ihr selbst und ihrem Partner oder ihrer Partnerin sehr zu schaffen. Natürlich kann der einseitige Libidoverlust dann schnell zu ernsthaften Beziehungsproblemen führen.

Daher ist es äußerst wichtig, sowohl offen und ehrlich als auch ohne Schuldzuweisungen ins Gespräch zu gehen. Persönliche Gefühle, Wünsche und Sehnsüchte sollten respektvoll und transparent kommuniziert werden, ohne dabei Druck auszuüben.

Sexuelle Unlust bei Frauen ist größtenteils ein vorübergehendes Problem, das vergleichsweise selten behandlungsbedürftig ist. Häufig ist es eine buchstäbliche Trockenzeit, die bald wieder nachlässt.

Damit die Partnerschaft nicht allzu sehr darunter leidet und man sich trotz Libidoverlust nahe bleibt, ist intensive Paarzeit wichtig. Ein leckeres Frühstück im Bett, ein kuscheliger Filmabend oder ein romantisches Dinner zeigen einander Liebe. Die Lust wird folgen - ganz bestimmt.

Titelfoto: 123RF/bialasiewicz

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