Mann tötet seine Frau vor Augen der Kinder auf Spielplatz: Polizei ermittelt wegen Totschlags

Von Isabell Scheuplein

Linden/Kaiserslautern - Nach der tödlichen Messerattacke auf einem Spielplatz im Kreis Kaiserslautern ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Totschlags.

Der 40-Jährige soll mit dem Auto an den Spielplatz vorgefahren sein, ging auf seine Ehefrau zu und stach zu. (Symbolbild)  © 123rf/Jörg Hüttenhölscher

Der 40-jährige Tatverdächtige soll am Dienstagnachmittag seine 37-jährige Ehefrau tödlich mit einem Messer am Hals verletzt haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der 40-Jährige habe sich bislang nicht äußern können, da er nicht vernehmungsfähig sei. 

Nach bisherigen Ermittlungen sei der Mann mit seinem Auto vor einem öffentlichen Spielplatz in Linden vorgefahren und auf seine Frau zugegangen.

Die 37-Jährige habe den Spielplatz mit drei der gemeinsamen Kinder besucht. Nachdem er die Frau tödlich verletzt hatte, soll der US-Amerikaner sich selbst mit dem Messer so schwer am Hals verletzt haben, dass er zu Boden ging.

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Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge haben der Tatverdächtige und das Opfer vier Kinder gemeinsam. Das vierte Kind sei zum Tatzeitpunkt zu Hause gewesen. Die Kinder seien bei Verwandten. 

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Die vier gemeinsamen Kinder sind bei Verwandten

Laut einem Beschluss des Familiengerichts Kaiserslautern durfte der 40-Jährige seine Frau nicht mehr kontaktieren.  © Bildmontage: Harald Tittel/dpa

Bereits Ende März sei vom Familiengericht Kaiserslautern eine einstweilige Anordnung gegen den 40-Jährigen erlassen worden. Laut dieser war es ihm verboten, seine Ehefrau zu kontaktieren und insbesondere die eheliche Wohnung zu betreten. Zudem habe das Amtsgericht beschlossen, dass seine elterliche Sorge vorläufig ruht.

"Grund dafür war, dass der 40-Jährige in der Wohnung einen Suizidversuch unternommen hatte, psychische Probleme hatte und sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand", heißt es.

Normalerweise berichtet TAG24 nicht über versuchte Suizide. Da sich der Vorfall aber im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es doch zu thematisieren.

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Solltet Ihr selbst von Selbsttötungs-Gedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

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