Rosenmontagszug in Mainz muss wegen "Alkoholleiche" gestoppt werden

Von Lilli Förter

Mainz - Wegen eines Rettungseinsatzes zur Versorgung eines alkoholisierten Mannes ist der Rosenmontagsumzug in Mainz kurzzeitig gestoppt worden.

Wegen des Rettungseinsatzes musste der Rosenmontagsumzug kurzzeitig gestoppt werden.
Wegen des Rettungseinsatzes musste der Rosenmontagsumzug kurzzeitig gestoppt werden.  © Bernd Glebel/dpa

Der Mitte 40-Jährige sei auf der Rheinstraße bewusstlos geworden, teilte die Feuerwehr mit. Der Umzug habe daraufhin anhalten müssen, damit die Rettungskräfte den Mann schnellstmöglich erreichen konnten. Er sei erst wieder zu sich gekommen, als er zum Schutz seiner Atmung inkubiert werden sollte.

Insgesamt meldete die Feuerwehr allerdings weniger Einsätze als im Vorjahr. 323 Menschen seien behandelt worden – 67 weniger als 2025.

In rund 80 Fällen ging es dabei um Alkohol: "Einige waren so stark alkoholisiert, dass sie tief bewusstlos waren", hieß es von der Feuerwehr.

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Auch eine Mitte 20-jährige Frau sei bewusstlos am Hauptbahnhof gefunden worden. Eine weitere Person habe sich schwer verletzt, weil sie stark betrunken eine Treppe heruntergefallen sei.

Stark betrunkene 14-Jährige wird von Mutter zum Krankenwagen und dann in die Klinik gebracht

Insgesamt 190 Liter Alkohol wurden von der Polizei sichergestellt oder vernichtet.
Insgesamt 190 Liter Alkohol wurden von der Polizei sichergestellt oder vernichtet.  © Michael Brandt/dpa

Unter den Patienten, die zu viel Alkohol getrunken hatten, waren den Angaben zufolge 30 Minderjährige. "Trauriges Highlight" sei eine stark betrunkene 14-Jährige gewesen, die von ihrer Mutter zu einem Krankenwagen und anschließend ins Krankenhaus gebracht wurde, teilte die Feuerwehr mit.

Den Angaben der Polizei zufolge wurden rund 190 Liter Alkohol sichergestellt oder vernichtet.

Insgesamt wurden demnach 45 Menschen ins Krankenhaus gebracht. Neben den Alkoholpatienten waren auch Menschen darunter, die sich durch Scherben, Streitigkeiten und Stürze verletzt hatten.

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Ein Helfer wurde leicht an der Hand verletzt, als er eine Schlägerei schlichten wollte, teilte die Feuerwehr mit.

Rund 14 Stunden seien über 500 ehrenamtliche und hauptamtliche Einsatzkräfte neben Polizei und Ordnungskräften für die Sicherheit der Menschen im Einsatz gewesen. Es war der größte gemeinsame Einsatz des Jahres, wie es hieß.

Titelfoto: Bernd Glebel/dpa

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