Mayen - Ein 39-jähriger, schwer betrunkener Autofahrer hat am Samstagabend in Mayen (Rheinland-Pfalz) nach einer Polizeikontrolle den Führerschein abgeben müssen, sein Wagen wurde sichergestellt. Dann staunten die Polizisten nicht schlecht: Etwa zwei Stunden später war der Mann erneut mit seinem Auto auf der Straße unterwegs.
Ein Sprecher der Polizei schilderte am Dienstag das Geschehen. Demnach hatte ein Zeuge gegen 22.20 Uhr die Polizei darüber informiert, dass auf der B262 in Richtung Mayen ein Renault Megane in Schlangenlinien fuhr.
Also machte sich eine Streife auf und kontrollierte den Wagen kurz darauf in Mayen im Kottenheimer Weg. Sofort bemerkten die Beamten, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein Alkoholtest ergab 2,03 Promille.
Daraufhin beschlagnahmten die Polizisten den Führerschein und die Autoschlüssel des 39-Jährigen.
Der Renault wurde verschlossen am Ort der Kontrolle abgestellt und ein Strafverfahren gegen den Mann eingeleitet.
Zwei Stunden später schläft der Betrunkene nach Unfall hinter dem Steuer
Das war aber noch nicht das Ende der Geschichte. Denn gegen 0.30 Uhr meldete sich dann ein Lkw-Fahrer bei der Polizei und berichtete, dass ein Renault Megane auf der B262 kurz vor der Abfahrt Mayen-Hausen mit der Mittelschutzplanke kollidiert und der Fahrer anschließend wohl in seinem Auto eingeschlafen sei.
Wiederum machte sich eine Polizeistreife auf den Weg und wiederum handelte es sich bei dem Fahrer um den 39-jährigen Mann.
Dieser hatte sich zwischenzeitlich einen Zweitschlüssel für das Auto besorgt und nebenbei auch noch mehr getrunken. Jetzt ergab ein Alkoholtest sogar einen Wert von 2,6 Promille.
Sein Renault musste zudem abgeschleppt werden und gegen den Fahrer wurde ein weiteres Verfahren eingeleitet.
Ihm drohe jetzt eine hohe Geldstrafe und ein langer Entzug der Fahrerlaubnis.