Ärzte, Schulen, Internet, Straßen: Diese Städte in Sachsen-Anhalt sind am besten versorgt

Von Inga Jahn

Köln/Halle - Wo ist das dichteste, beste, am schnellsten erreichbare Versorgungsnetz? Wo lässt es sich in Sachsen-Anhalt gut leben? Eine Studie gibt Antworten.

Wie gut ist die Infrastruktur in unseren Städten? Eine Studie veröffentlichte ein neues Ranking. (Symbolbild)  © Marius Fuhrmann/dpa

Im landesweiten Vergleich sind die Menschen in Halle am besten mit Ärzten, Schulen, schnellem Internet und vielen anderen Infrastruktur-Angeboten versorgt.

Das geht aus dem "IW-Gemeindecheck Daseinsvorsorge" hervor, den das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Tabakkonzerns Philip Morris erstellte.

Bundesweit ist die Saalestadt auf dem 37. von insgesamt 10.817 Plätzen. 

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Ausgewertet wurden nach Angaben der Gesellschaftsforschung des IW 17 Indikatoren in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitales und Freizeit. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin "Spiegel" darüber berichtet.

Den zweiten Platz in Sachsen-Anhalt belegt die Landeshauptstadt Magdeburg. Sie landete im IW-Ranking allerdings ein ganzes Stück hinter Halle auf dem 103. Platz.

Dahinter folgen andere vergleichsweise größere Städte wie Wernigerode (Rang 119), Schönebeck (Rang 153), Bernburg (Rang 156) und Merseburg (184). 

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Sachsen-Anhalt unter ostdeutschem Gesamtschnitt

In Sachsen-Anhalt ist Halle die Stadt mit dem besten Versorgungsnetz. (Archivbild)  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

48 von insgesamt 217 Gemeinden des Landes erhielten in dem Vergleich zwischen den Gemeinden die Einstufung "sehr gut". Das entspricht einem Anteil von rund 22 Prozent. Somit liegt Sachsen-Anhalt unter dem ostdeutschen Durchschnitt von 30 Prozent. 

Auch am unteren Ende des IW-Rankings finden sich Städte aus Sachsen-Anhalt. Jübar im Altmarkkreis Salzwedel steht auf Rang 10.222. Das Angebot dort wird als "sehr schlecht" bewertet.

Die gleiche Einstufung der Daseinsvorsorge bekommen in ganz Sachsen-Anhalt insgesamt 25 Städte.

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Bewertet wurden etwa die Versorgung mit Kitas und Schulen, die Anbindung an Autobahnen, Nahverkehr und Flughäfen und die Erreichbarkeit von Ärzten, Apotheken, Pflegeeinrichtungen, Theater, Museen, Schwimmbäder, aber auch die Mobilfunkabdeckung und die Breitbandverfügbarkeit.

Auf Platz 1 landete die bayerische Stadt Haar bei München, Schlusslicht ist Hirschthal in der Südwestpfalz.

Im Vergleich der Flächenländer liegt Nordrhein-Westfalen vorn: Mehr als jede zweite NRW-Gemeinde falle in die Kategorie "sehr gut" versorgt - insgesamt 86 Prozent in eine der beiden Top-Kategorien "sehr gut" und "gut", teilte das IW in Köln mit.

Am anderen Ende steht Mecklenburg-Vorpommern: Dort gilt demnach mehr als jede zweite Gemeinde als "sehr schlecht" versorgt.

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