"Karls Erlebnis-Dorf" in Wernigerode: Hinweise auf baldigen Baustart

Wernigerode - Das erste Karls Erlebnis-Dorf in Sachsen-Anhalt entsteht in Wernigerode (Landkreis Harz) am Fuße des Brockens. Jetzt gibt es Hinweise auf die bevorstehende Bauphase.

Rot markierte Pflöcke ragen aus dem Boden und deuten auf baldige Arbeiten hin.
Rot markierte Pflöcke ragen aus dem Boden und deuten auf baldige Arbeiten hin.  © Christian Grube

Geplant ist, dass der Touristenmagnet an der Halberstädter Straße mit direkter Nähe zur A36 spätestens zur Saison 2029 eröffnen soll. Je nach Bauzeit können auch schon frühere Eröffnungstermine möglich sein.

Dass schon bald auf dem geplanten Grundstück erste Bauarbeiten stattfinden werden, zeigen derzeit aus dem Boden herausragende, rot markierte Pflöcke. Sie werden in erster Linie für Vermessungs- und Bauvorbereitungen verwendet.

Mitte Dezember entschied sich das traditionsreiche Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern für den neuen Standort, der sich gegen weitere konkurrierende Regionen im Harz durchsetzen konnte.

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Etwa zwölf Hektar sollen für das Erlebnis-Dorf bebaut werden, hieß es bei der Bekanntgabe. Firmenchef Robert Dahl (54) sprach damals von einer Investition in Höhe von 30 Millionen Euro.

Für den Standort in Wernigerode sind etwa 180 dauerhafte Arbeitsplätze eingeplant.

"Karls"-Geschäftsführer Robert Dahl (54, M.) und sein Team freuen sich auf den neuen Standort in Wernigerode. (Archivfoto)
"Karls"-Geschäftsführer Robert Dahl (54, M.) und sein Team freuen sich auf den neuen Standort in Wernigerode. (Archivfoto)  © Stadt Wernigerode

"Karls" in Wernigerode: Regionale Betriebe sollen profitieren

Auf einem freien Gelände an der Halberstädter Straße in Wernigerode soll das neue Karls Erlebnis-Dorf entstehen.
Auf einem freien Gelände an der Halberstädter Straße in Wernigerode soll das neue Karls Erlebnis-Dorf entstehen.  © Christian Grube

Während der Bauphase sollen vor allem regionale Handwerksbetriebe in die Errichtung des Dorfes miteinbezogen werden, teilte die Stadt Wernigerode mit.

Vor und während des Baus sollen auch die Einwohner der "bunten Stadt im Harz" vollumfänglich informiert werden.

Oberbürgermeister Tobias Kascha (46, SPD) betonte: "Um Einwohnerinnen und Einwohner bestmöglich zu informieren und den Austausch aktiv zu gestalten, werden wir zwei Bürgersprechstunden zur Ansiedlung anbieten. Hier nehmen wir Fragen, Hinweise und Ideen auf. Die Termine werden nach Abstimmung mit Karls kurzfristig veröffentlicht."

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Der einstige Erdbeer-Anbaubetrieb hat sich über die Jahre zu einer beliebten Kette von Freizeitattraktionen für Familien entwickelt. Insgesamt gibt es bereits sieben Erdbeer-Dörfer, etwa bei Rostock, Berlin und Döbeln (Sachsen).

Weitere Erlebnis-Dörfer sollen in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen), Plech (Bayern) und Bispingen (Niedersachsen) entstehen.

Titelfoto: Bildmontage: Stadt Wernigerode, Christian Grube

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