Wittenberg - Von September 2024 bis März dieses Jahres kam es entlang der A9 zu einer Vielzahl an Wohnungseinbrüchen. Nun durfte die Polizei einen Erfolg feiern.
Wie die Polizeiinspektion Dessau-Roßlau mitteilte, war es in den vergangenen anderthalb Jahren allein im Landkreis Wittenberg zu sage und schreibe 87 Wohnungseinbruchsdiebstählen gekommen.
Hinzu kamen weitere Fälle entlang der A9, die sich über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus erstreckten. So habe man auch in Bayern, Sachsen, Thüringen und Brandenburg derartige Fälle feststellen können.
Nach monatelangen Ermittlungen konnte sich glücklicherweise der Tatverdacht gegen eine 13-köpfige Gruppe von Rumänen erhärten. Angaben der Polizei zufolge seien die Beschuldigten im Alter von 20 bis 47 Jahren und würden in Berlin, Halle und Leipzig wohnen.
In Zusammenarbeit mit den Bundesländern Sachsen und Berlin sowie insgesamt 300 Polizisten erfolgte am 10. März schließlich ein länderübergreifender Einsatz, bei dem in Berlin, Leipzig und Halle alle Durchsuchungsbeschlüsse in die Tat umgesetzt wurden.
Länderübergreifende Durchsuchung: 300 Polizisten finden Autos und Waffen
In allen überprüften Objekten fanden die Polizisten zahlreiche aussagekräftige Beweismittel, darunter Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich, Tatkleidung, Schmuck, Münzen, Kennzeichen sowie Autoschlüssel.
Abgesehen davon stellten die Einsatzkräfte auch mehrere teure Autos, unter anderem einen Porsche und einen Audi, teure Kleidung, eine Vielzahl an Handys und sogar Schusswaffen fest.
In Berlin nahm man drei Beschuldigte im Alter von 20, 27 und 41 Jahren fest. Aufgrund jüngster Tatbeteiligung folgte die vorläufige Festnahme drei weiterer Männer (30, 38 und 47 Jahre alt) ebenfalls in Berlin. Sie alle befinden sich derzeit im Gefängnis.
Um alle sichergestellten Gegenstände den Betroffenen zuordnen zu können, sucht die Polizei derzeit nach den Eigentümern.
Die besitzerlosen Gegenstände sind online einsehbar.