Halle (Saale) - Sonne, 28 Grad, 4000 Gäste und die Lieblings-Malle-Stars auf der Bühne: Bei der ersten Ausgabe von "Halle Olé" auf der Peißnitzinsel wurde zu den Hits aus dem Bierkönig, Megapark und Oberbayern mitgegrölt, getanzt und den bekannten Partykanonen ganz nah gekommen.
Mia Weber (55) eröffnete die Olé-Partytour in Halle, die damit erstmals auch im Osten aufgeschlagen hat. Bisher hatten sich die Veranstalter unter anderem in Dortmund, Köln, dem Schalke-Stadion in Gelsenkirchen oder Hannover etabliert.
Eigenen Angaben zufolge sei es mit elf Standorten "die größte Mallorca-Party-Tour der Welt" die seit 2007 Zehntausende Gäste anlockt.
Samstagnachmittag auf der für 10.000 Menschen ausgelegten Veranstaltungsfläche auf der Peißnitzinsel waren es laut Konzertveranstalter MAWI zwar "nur" 4000 Gäste. Dennoch zeigte man sich für die Olé-Premiere zufrieden.
Und auch einen Vorteil hatte die nicht rappelvolle Fläche: Zum Schutz vor der prallen Sonne gönnten sich die Besucher quasi im Wechsel einen schattigen Sitzplatz und standen beim Feiern nicht eng an eng aneinander.
Halle Olé 2026: Der Party-Zug hat keine Bremse!
Andererseits freuten sich natürlich vor allem die Getränke- und Cocktailstände über regen Zulauf. Klassiker wie Gin Tonic, Wodka Lemon oder Aperol Sprizz, aber auch Caipirinha, Veterano Cola oder den alkoholfreien Havanna Juicer gab's für 11 Euro (0,4 Liter) beziehungsweise 20 Euro (0,8 Liter). Gezahlt wurde cashless über die Aufladung eines persönlichen QR-Codes.
Aufgrund des sommerlichen Wetters und vereinzelter Kreislaufprobleme gab das Security-Team zwischenzeitlich kostenlos Wasser an die Menge aus, um Dehydrierungen vorzubeugen.
Und auf der Bühne ging die Luzie ab: Ballermann-Größen wie Mia Julia (39, "Mallorca, da bin ich daheim"), Julian Benz (34, "Welcome 2 Mallorca"), die Band Malle Anja ("Der Zug hat keine Bremse"), Julian Sommer (28, "Dicht im Flieger") oder Nancy Frank (27, "Schnelle Brille") gaben sich die Klinke in die Hand. Als Local Hero trat der Balkonultra Niko Thoms mit seinem Hit "Pyrotechnik" auf.
Wegen der parallel in Münster stattfindenden Olé-Party wurden viele Stars doppelt gebucht, fuhren zwischen der Domstadt und Halle per Shuttle oder wurden aufgrund des straffen Zeitplans sogar per Segelflieger zur Location gebracht.
Für alle, die in Halle dabei waren oder eben auch noch nicht dabei waren, gibt es gute Nachrichten: Die Olé-Party in der Saalestadt soll kein One-Hit-Wonder gewesen sein. Auch 2027 möchte man wieder gemeinsam feiern. Und die Reihe auf der Peißnitzinsel etablieren.