Tradition trifft Zukunft: Das zeigt Sachsen-Anhalt auf der Grünen Woche in Berlin

Berlin/Magdeburg - Die Grüne Woche in Berlin feiert in diesen Tagen ihr 100. Bestehen. Traditionell präsentiert sich dabei jedes Bundesland mit einem eigenen Messeauftritt. Sachsen-Anhalt hat direkt eine ganze Messehalle für sich allein.

Sachsen-Anhalt und seine Unternehmen präsentieren sich auf der Grünen Woche in Halle 23b.
Sachsen-Anhalt und seine Unternehmen präsentieren sich auf der Grünen Woche in Halle 23b.  © Robert Lilge/TAG24

Das mitteldeutsche Bundesland mit etwas mehr als zwei Millionen Einwohnern präsentiert sich noch bis zum 25. Januar auf dem Berliner Messegelände in Halle 23b.

Am Sonntag herrschte dort dichtes Gedränge zwischen den Ständen zahlreicher Firmen, Hersteller, Hochschulen und Regionen mit unterschiedlichen Produkten, Innovationen und Angeboten.

Gleichzeitig mit der Messe feiern ebenso drei Marken aus dem geschichtsträchtigen Land ihr rundes Jubiläum.

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So gibt es den Keks- und Süßwarenhersteller Wikana aus der Lutherstadt Wittenberg seit nunmehr 120 Jahren. Die Weißenfelser Handelsgesellschaft wird 70 Jahre alt und auch in Freyburg an der Unstrut ist man mit "Rotkäppchen" stolz auf 170 Jahre Sekttradition.

Dennoch konnten sich viele Besucher nicht entscheiden, welche Produkte sie zuerst probieren oder direkt nach Hause mitnehmen wollten.

Die Erste Salzwedeler Baumkuchenfabrik "Hennig" fertigte zum 100. Jubiläum der Grünen Woche einen über mehrere Ringe großen Baumkuchen an.
Die Erste Salzwedeler Baumkuchenfabrik "Hennig" fertigte zum 100. Jubiläum der Grünen Woche einen über mehrere Ringe großen Baumkuchen an.  © Robert Lilge/TAG24
Vor dem Kauf von Produkten durfte an vielen Ständen erst einmal probiert werden.
Vor dem Kauf von Produkten durfte an vielen Ständen erst einmal probiert werden.  © Robert Lilge/TAG24

Auch Innovationen, Seltenes und Kurioses zu sehen

Am Stand bei "Halberstädter" waren Wurst- und Fleischwaren bei den Messebesuchern sehr beliebt.
Am Stand bei "Halberstädter" waren Wurst- und Fleischwaren bei den Messebesuchern sehr beliebt.  © Robert Lilge/TAG24

Dichter Andrang herrschte unter anderem bei den Fleisch- und Wurstwaren von "Halberstädter". Auch eine köstliche und ebenfalls traditionsreiche Süßigkeit aus dem altmärkischen Salzwedel war bei den Besuchern überaus beliebt.

Die beiden Baumkuchenmanufakturen "Hennig" sowie die "Salzwedeler Baumkuchen GmbH" wurden von den Besuchern angesteuert, die dabei gerne eine kleine Kostprobe naschen durften.

Innovationen gibt es unter anderem von der Hochschule Anhalt. Diese zeigt das große Potenzial von Algen. Aus ihnen kann beispielsweise buntes Algen-Popcorn hergestellt werden.

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Auch Kurioses und vor allem Seltenes gibt es in der Messehalle zu sehen. Darunter Straußenbratwurst aus dem Saalekreis, Sekt mit Mate als sogenanntes "Seccomate" von der Unstrut sowie handgemachtes veganes Schokoladeneis mit Leinsamenpaste aus Magdeburg.

Wer die "Sachsen-Anhalt-Halle" besucht, kann sich nicht nur satt essen oder einen Vorrat für zu Hause anlegen. Ein Bühnenprogramm lädt zum Verweilen und Unterhaltung ein.

Titelfoto: Robert Lilge/TAG24

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