Vierjährige spielt mit Familienhund und stirbt: Nun steht die Todesursache fest

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Osternienburger Land/OT Drosa - Nachdem Anfang Juli ein vierjähriges Mädchen in Sachsen-Anhalt von einem Hund angegriffen wurde und der hinzugerufene Notarzt nur noch den Tod des Kindes feststellen konnte, steht jetzt die Ursache fest.

Der Vorfall spielte sich in Drosa im Osternienburger Land ab.
Der Vorfall spielte sich in Drosa im Osternienburger Land ab.  © Heiko Rebsch/dpa

Wie die Staatsanwaltschaft und die Polizeiinspektion Dessau-Roßlau am Montagnachmittag mitteilten, ist die Obduktion nun abgeschlossen. Das Ergebnis bestätigte, dass das Mädchen infolge der schweren Bissverletzungen verstorben ist.

"Weitere medizinische oder anderweitige Ursachen für den Tod konnten nicht festgestellt werden", so die Presssprecher.

Die Ermittlungen zu den genauen Ursachen und Hintergründen dauern weiterhin an. Es wird insbesondere geprüft, wieso das Tier das Kind angegriffen hat. Ursprünglich hieß es, dass das Mädchen mit dem Familienhund in der Wohnung gespielt hatte, als es plötzlich angegriffen wurde.

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Obwohl mehrere anwesende Personen noch versucht hatten, Kind und Hund voneinander zu trennen, konnten die schweren Verletzungen des Mädchens nicht verhindert werden.

Gegen die 32-jährige Mutter und einen 30-jährigen Bekannten der Familie wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Wieso der American Staffordshire Terrier plötzlich das Kind angriff, ist unklar. (Symbolfoto)
Wieso der American Staffordshire Terrier plötzlich das Kind angriff, ist unklar. (Symbolfoto)  © Peter Förster/dpa-Zentralbild/dpa

Der Hund, ein American Staffordshire Terrier, wurde direkt nach dem Vorfall in ein Tierheim gebracht. Wie es nun für ihn weitergeht und wo er letztendlich hinkommt, entscheiden die zuständigen Behörden und Fachdienststellen.

Titelfoto: Bildmontage: Heiko Rebsch/dpa; Peter Förster/dpa-Zentralbild/dpa

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