Für neue Zufahrt: Hochwasserschutzwand an sächsischem Fluss wird geschlitzt

Flöha - Die Flöha bekommt eine Gewässerzufahrt. Bislang ist es nicht möglich den Fluss für Wartungsarbeiten und Gehölzpflege direkt zu erreichen.

Die Flöha soll eine Gewässerzufahrt bekommen. Die Arbeiten sind bis Mitte August geplant. (Symbolbild)  © juliandewert/123 RF

Wie die Landestalsperrenverwaltung mitteilt, begannen in dieser Woche die Arbeiten für die neue Zufahrt oberhalb der Kirchenbrücke in Flöha (Landkreis Mittelsachsen). Zunächst wird dafür ein Geländer zurückgebaut und dann die Hochwasserschutzwand unweit der Brücke Augustusburger Straße rechtsseitig geschlitzt.

"Die dabei entstehende Öffnung ist rund vier Meter breit. Sie wird mit Anschlussbewährung und zwei Pfeilern versehen", berichtet eine Sprecherin der Landestalsperrenverwaltung (LTV).

An der neu entstandenen Öffnung werden dann 3,50 Meter breite Dammbalken befestigt.

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"Der Hochwasserschutz wird auch während der Bauzeit gewährleistet. Um bei einem drohenden Hochwasser die Lücke schnell schließen zu können, werden gefüllte Big Bags vorgehalten. Zudem müssen Aushubmassen und Baumaschinen nach dem täglichen Bauende aus dem Gewässerprofil entfernt werden", so die LTV.

Die Arbeiten an der neuen Zufahrt sollen bis Mitte August dauern. Die Maßnahme kostet rund 25.000 Euro, die aus Landesmitteln finanziert werden.

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Bisher schwierige Wartung- und Unterhaltungsarbeiten

Für die zuständige Flussmeisterei Dörnthal war es bisher schwierig in dem Bereich an der Flöha Maßnahmen für Gewässerunterhaltung (Gehölzpflege, Beseitigung von Hindernissen) und Wartung der technischen Anlagen, wie das Einleitstellen der Rückstauklappen, durchzuführen. Das soll sich durch die neue Zufahrt nun ändern.

Die Flöha ist ein etwa 67 Kilometer langer Fluss, der im tschechischen Nove Město (Neustadt) im Osterzgebirge entspringt, dann teilweise als Grenzfluss verläuft und schließlich in der gleichnamigen Stadt in die Zschopau mündet.

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