Himmelshighlight über Sachsen: Hier besucht der Saturn den Mond

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Chemnitz - Astro-Fans kommen derzeit voll auf ihre Kosten. Nach dem prächtigen Vollmond vergangene Woche gibt es derzeit gleich das nächste Highlight am nächtlichen Himmel zu beobachten.

In der Nacht zu Dienstag war der Saturn gut neben dem Mond am Nachthimmel über Chemnitz zu erkennen.
In der Nacht zu Dienstag war der Saturn gut neben dem Mond am Nachthimmel über Chemnitz zu erkennen.  © Victoria Winkel

In der Nacht zum Dienstag fand der Hauptmoment der Konjunktion zwischen Mond und Saturn statt. So konnte das Ereignis über Chemnitz gegen 1.30 Uhr am Dienstagmorgen recht gut am fast wolkenlosen Himmel beobachtet werden.

Aber auch in der kommenden Nacht kommen Sternengucker noch einmal auf ihre Kosten.

Saturn, der vor allem durch seine einzigartigen Ringe bekannt ist, steht weiter im selben Himmelsbereich wie der Erdtrabant und zieht seine Bahnen im Sternbild Fische.

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Der Planet geht kurz nach 23 Uhr am Dienstagabend im Osten auf und gegen 5.20 Uhr am Mittwoch unter. Er ist dabei am Südhimmel sichtbar. In der kommenden Nacht hat der Saturn sich zwar schon ein Stück vom Mond wegbewegt, leuchtet aber als rötlich-gelblicher und recht heller Lichtpunkt. Er ist dabei sogar mit bloßem Auge gut zu erkennen.

Im Laufe des Monats wandert die Aufgehzeit des Saturns immer weiter nach vorn und ist am 31. August schon gegen 21.20 Uhr über dem Horizont zu erkennen.

Auch Venus, Mars und Jupiter am Himmel zu beobachten

Laut dem Planetarium Mannheim ist aber auch der Abendstern Venus am west-südwestlichen Nachthimmel im Sternbild Jungfrau zu sehen. Am Wochenende steht Mars unter der Sichel des abnehmenden Mondes. Ab Mitte August wandert Jupiter langsam in den Morgenhimmel.

Der unumstrittene Höhepunkt des Monats dürfte aber in einer Woche die partielle Sonnenfinsternis sein. In Deutschland werden am 12. August zwischen 84 und 93 Prozent der Sonne durch den Mond verdeckt, während es in Spanien eine totale Sonnenfinsternis geben wird. Los geht das Spektakel kurz nach 19 Uhr.

Nur einen Tag später wird der Sternschnuppenschwarm der Perseiden sein Maximum erreichen.

Titelfoto: Victoria Winkel

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