Bahn-Unfall in Sachsen: Transporter knallt mit Zug zusammen, Strecke gesperrt

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Oelsnitz - Schwerer Crash an einem Bahnübergang in Oelsnitz (Erzgebirge) am Sonntagmittag! Ein Renault-Transporter knallte mit einer City-Bahn zusammen. Der Fahrer (55) kam schwer verletzt in eine Klinik. Die Strecke und der Bahnübergang mussten für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.

Der Transporter wurde durch den Zusammenstoß massiv beschädigt – Totalschaden!
Der Transporter wurde durch den Zusammenstoß massiv beschädigt – Totalschaden!  © Niko Mutschmann

Der Unfall geschah gegen 13.35 Uhr am Bahnübergang an der Pflockenstraße. "Offenbar beachtete der Renault-Fahrer das dortige Andreaskreuz, dessen Lichtsignal nach derzeitigem Kenntnisstand nicht in Betrieb war, ungenügend und fuhr in den Bahnübergang ein",

Gleichzeitig rollte eine City-Bahn an. Der Transporter knallte mit voller Wucht mit dem Zug zusammen. Der Crash war so heftig, dass der Motorraum des Fahrzeugs massiv eingedrückt wurde, zahlreiche Risse in der Frontscheibe waren zu sehen. Auch an der City-Bahn entstanden Schäden.

Schnell rückten Rettungskräfte an. Laut Bundespolizei kam der 55-jährige Fahrer schwer verletzt in ein Krankenhaus. Die 16 Fahrgäste, die zum Unfallzeitpunkt im Zug saßen, wurden nicht verletzt.

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Der Lokführer erlitt einen Schock und musste vor Ort betreut werden. Er kam mit leichten Verletzungen davon.

Bahnübergang nach Unfall stundenlang gesperrt

Die Feuerwehr war mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Die Feuerwehr war mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen vor Ort.  © Niko Mutschmann

Für die 16 Passagiere war die Fahrt vorerst zu Ende. Die Strecke musste aufgrund des Unfalls gesperrt werden. Betroffen war die Regionalbahn 92 (Stollberg - Sankt Egidien). Fahrgäste wurden von der Unfallstelle mit Taxis an ihr Ziel gebracht.

Die Pflockenstraße wurde wegen des Unfalls ebenfalls komplett gesperrt. "Ortskundige Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren", teilte die Polizei mit.

"Der entstandene Sachschaden wird insgesamt auf rund 70.000 Euro geschätzt", so die Polizei weiter.

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Vor Ort wimmelte es am Mittag von Rettungskräften: Die Feuerwehren aus Oelsnitz, Neuwürschnitz und Hohndorf waren im Einsatz – dazu Beamte der Bundes- und Landespolizei.

Erstmeldung: 19. April, 16.15 Uhr, zuletzt aktualisiert am 20. April, 14.14 Uhr

Titelfoto: Niko Mutschmann

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