Straße nach tödlichem Unfall im Erzgebirge weiterhin gesperrt
Marienberg - Schrecklicher Winter-Unfall im Erzgebirge: Ein Kleinbus krachte am Samstagnachmittag frontal gegen einen Baum. Eine Person überlebte den Zusammenstoß nicht, weitere wurden verletzt. Die Kreisstraße ist weiterhin voll gesperrt.
Der tödliche Unfall geschah laut Polizei gegen 17.20 Uhr auf der Steinbacher Straße (K8104), einer Verbindungsstraße zwischen Satzung und Steinbach. Zu diesem Zeitpunkt war die Straße spiegelglatt, dazu kam dichter Nebel.
Ein 40-Jähriger war mit seinem Renault-Kleinbus und acht weiteren Insassen auf der K8104 unterwegs, als er etwa 30 Meter vor der Einmündung zum Hirtsteinweg in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum krachte.
Der Aufprall war so heftig, dass die Front des Fahrzeugs eingedrückt wurde und die Airbags aufsprangen.
Schnell rückten Rettungskräfte an. Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle aus, die K8104 musste komplett gesperrt werden.
Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden bei dem Unfall drei Personen (w/20, m/40, m/50) schwer und fünf Personen (w/21, w/35, w/38, w/67, m/35) leicht verletzt. Die 48-jährige Insassin erlitt schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich Polizeiangaben zufolge auf etwa 27.000 Euro.
Wie die Polizei am Sonntag informierte, bleibt die Verbindungsstraße zwischen Steinbach und Satzung aufgrund der Eisglätte weiterhin in beide Richtungen gesperrt. Zudem besteht Gefahr durch Schneebruch. Wie lange die Sperrung anhält, ist derzeit noch nicht bekannt.
Erstmeldung: 17. Januar, 22 Uhr; letzte Aktualisierung: 18. Januar, 10.39 Uhr
Titelfoto: Bildmontage: André März (2)
