Unglück in Sachsen: Regionalbahn kracht in Schafherde, mehrere Tiere tot

Großweitzschen - Unglück im Landkreis Mittelsachsen: Am frühen Dienstagmorgen hat eine Regionalbahn zwischen Döbeln und Leisnig eine Schafherde erfasst. Es kamen einige Tiere zu Schaden. Die Strecke musste mehrere Stunden lang gesperrt werden.

Der RB110 erfasste die Schafherde bei Westewitz. Eines der verendeten Tiere lag im Gebüsch nahe der Gleise.  © EHL Media / Dietmar Thomas

Der Unfall geschah gegen 5 Uhr auf Höhe der zu Großweitzschen gehörenden Ortschaft Westewitz, konnte Bundespolizeisprecherin Luisa Liebold auf Anfrage von TAG24 bestätigen.

Ihren Angaben zufolge sei der Regionalzug RB110 in die 300 bis 400 Tiere große Herde gefahren, wobei einige Schafe verletzt, ein paar sogar getötet worden seien.

Unbestätigten Informationen nach seien drei von ihnen an und Ort und Stelle verendet, ein weiteres Tier später von der Polizei erlöst worden.

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Die sechs Reisenden in der Bahn seien unverletzt geblieben, wie es hieß. Sie konnten den Zug verlassen, sind später am Bahnhof in ein Taxi gestiegen.

Die Schafe seien nun wieder in der Obhut des Schäfers, der sie zurück auf ihre Weide brachte. Warum sich die Herde auf den Gleisen befand, ist noch unklar. Laut Liebold werde kein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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Die verbliebenen Tiere wurden später wieder auf ihre Weide gebracht.  © EHL Media / Dietmar Thomas
Die Reisenden, die im Zug saßen, fuhren später mit einem Taxi weiter.  © EHL Media / Dietmar Thomas

Die Bahnstrecke konnte laut der Sprecherin mittlerweile wieder freigegeben werden. Zuvor sind im Laufe des Dienstagmorgens einige Verbindungen ausgefallen.

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