Mehr als ein technisches Denkmal: Neues Tourismus-Konzept für Göltzschtalbrücke

Netzschkau - Wie geht es weiter rund um die Göltzschtalbrücke? Ein neues touristisches Konzept soll die Entwicklung rund um das bedeutendste Wahrzeichen des Vogtlandes regeln und es zum ganzheitlichen Anziehungspunkt machen.

Landrat Thomas Hennig (48, CDU) freut sich über das bedeutende Projekt.  © Bodo Schackow/dpa

Das Konzept wurde von den Städten Netzschkau und Reichenbach erstellt. Fachlich begleitet wurde das Projekt von der Berliner Agentur mascontour. Es bildet die strategische Grundlage für Investitionen und touristische Weiterentwicklungen am Areal der markanten Brücke.

"Das ist ein ganz bedeutendes und starkes Projekt für das Vogtland, das es in den kommenden Jahren wegweisend weiterzuentwickeln gilt. Besonders hervorheben möchte ich die enge interkommunale Zusammenarbeit zwischen Reichenbach und Netzschkau, die nun in diesem gemeinsamen Plan mündet und zugleich die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit im Zweckverband Göltzschtalbrücke legt", hob Landrat Thomas Hennig (48, CDU), der auch Vorsitzender des Tourismusverbandes Vogtland ist, die Bedeutung des Papiers hervor.

Laut Landkreis zeigt die Konzeption Entwicklungsbausteine auf, wie zum Beispiel ein Besucherzentrum, neue Übernachtungsmöglichkeiten, erlebnisorientierte Aufenthaltsbereiche und weitere Highlights.

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Gleichzeitig soll es aber auch eine Basis für künftige Fördermittel und Finanzierungen sein.

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Konzept als langfristiger Orientierungsrahmen

Die Göltzschtalbrücke ist ein technisches Denkmal. In Zukunft soll das Bauwerk und sein Umfeld aber auch als ganzheitlicher touristischer Anziehungspunkt wahrgenommen werden.  © Ralph Kunz

Die Göltzschtalbrücke soll nicht nur als technisches Denkmal, sondern als ganzheitlicher touristischer Anziehungspunkt wahrgenommen werden und das nicht für Einheimische, sondern auch für Gäste.

"Die neue touristische Entwicklungskonzeption versteht sich dabei ausdrücklich als langfristiger Orientierungsrahmen für die zukünftige Entwicklung des Brückenumfeldes", so der Landkreis.

Erst Ende Mai feierte die Glötzschtalbrücke ihr 180. Jubiläum. Am 31. Mai 1846 wurde der Grundstein für den Bau gelegt. Die Brücke gilt bis heute als größte Ziegelbrücke der Welt.

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