Asbest, Unrat, Berge von Müll: "Regenbogenhaus"-Abriss wird zum Sortier-Puzzle

Zwickau - Der Abriss des alten Regenbogenhauses in Zwickau-Pölbitz ist alles andere als Routine. Unrat und belastete Abfälle machen den Mitarbeitern der Abbruchfirma zu schaffen.

Neben dem Bagger ist beim Abriss des Zwickauer Regenbogenhauses durch viel belastetes Material auch mühsame Kleinarbeit gefragt.  © Ralph Köhler/propicture

Was nach Schutt aussieht, ist in Wahrheit ein riesiges Sortier-Puzzle. "Eine besondere Entsorgung erfolgt für Mineralwolle und Asbest", bestätigt ein Stadtsprecher.

Hinzu kommen Trockenbau, Kunststofffenster, Metall, Elektroleitungen oder Dachpappe.

Vom einstigen Obdachlosenheim ist trotzdem bereits mehr als die Hälfte verschwunden. "Der Abriss läuft wie geplant. Die Kosten, die mit etwa 144 000 Euro geplant sind, werden nicht überschritten", so das Rathaus weiter.

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Wann das Grundstück komplett beräumt sein wird, steht aber noch nicht fest.

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Die Ruine war nach dem Brand vom Juni 2025 nicht mehr zu retten, seit Februar läuft der Abbruch. Die Stadt bietet das Objekt beziehungsweise Grundstück bereits zum Verkauf an, Käufer wurden bisher aber nicht gefunden.

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