Frisch gelandet: Das ist die neue Offensiv-Kraft der Monarchs
Dresden - Seit einer Woche läuft bei den Dresden Monarchs die Vorbereitung auf die neue GFL-Saison mit allen Neuzugängen – oder besser fast allen. Denn Dienstag spät am Abend landete mit dem Flieger noch ein Nachrücker. Wenig überraschend wurde nämlich noch ein weiterer Running Back verpflichtet: David Moore III. (24).
Nach dem Hin und Her mit Star-Receiver Tyler Hudson (25), der nun vorerst doch nicht kommt, klingeln bei manch einem die Alarmglocken. Ist Shooting-Star Tofunmi Lala (23) wieder weg? Soll Fan-Liebling Yazan Nasser (29) ersetzt werden?
Die Monarchs beruhigen: "Er ist nicht als Ersatz für Tofunmi oder Yazan gedacht, sondern ist die perfekte Ergänzung für unser Running Game", erklärt Robert Cruse (51).
Der Offense Coordinator erklärt die Verpflichtung des Neuen: "David ist ein kompakter und sehr physischer Running Back mit ausgeprägter Scoring-Mentalität. Er wird unserer Offense mehr Tiefe und Qualität geben."
Moore III. stammt als Colorado Springs (USA), sein Stern soll schon früh an der High School aufgegangen sein, als der 1,73 Meter große und 91 Kilogramm schwere Ballträger als Senior 37 Touchdowns und 2602 Yards erlief.
Der Neue der Monarchs hat schon mit Justin Miller zusammen gespielt
Damit soll er statistisch gesehen einer der effektivsten Running Backs in der Geschichte Colorados sein. Zwei Titel und eine Auszeichnung als Conference MVP haben ihm das eingebracht – und einen Platz an der Southern Utah University (NCAA Division I – FCS).
Dort spielte der jetzt 24-Jährige mit einem zusammen, der ihm aus erster Hand erzählen konnte, was es bedeutet, bei den Monarchs und ein Finale im Rudolf-Harbig-Stadion zu spielen: Justin Miller (28).
Der letztjährige Quarterback der Königlichen scheint geschwärmt zu haben. Denn Moore III. erklärt: "Ich habe schon ein bisschen was über die vergangene Saison mit dem Endspiel zu Hause vor über 20.000 Fans gehört. Vor so vielen Fans zu spielen, ist ein unglaubliches Abenteuer, was ich diese Saison unbedingt auch erleben möchte. Wir haben eine Aufgabe zu erfüllen und ich will einen wichtigen Teil dazu beitragen."
Titel zumindest kann er. Denn der US-Amerikaner kam erst später nach Dresden, weil er zunächst noch mit der Brunel University in London die National Vase Premiership gewinnen musste.
Titelfoto: privat

