Monster-Duell bei brutaler Hitze: Monarchs bei den Royals gefordert
Potsdam - Es wird heiß, richtig heiß! Um die 40 Grad werden am Samstag auch im Stadion Luftschiffhafen erwartet. Muss man mal aushalten, heißt es aus dem Umfeld der Dresden Monarchs - wie auch das, was das Team von Headcoach Greg Seamon (70) da erwartet.
Der Kickoff aller GFL-Partien wurde vorsorglich um eine Stunde auf 17 Uhr nach hinten verlegt. Viel ändern wird das sicherlich ohnehin nicht - und auf dem Rasen erst recht nicht. Dort brennt die Luft!
Die Potsdam Royals, zuletzt dreimal hintereinander Deutscher Meister, sind dafür bekannt, gern auch mal verbal und physisch zu sticheln, sobald das Leder-Ei das erste Mal bewegt wurde. Auch das gilt es für die Monarchs beim absoluten Kräftemessen zu ertragen.
Mehr geht im Norden aktuell nicht. Der Erste gegen den Zweiten, die zwei besten Offensivreihen, gegen die besten Defensivreihen. Gut möglich, dass sich die beiden Schwergewichte am 3. Oktober beim GFL Bowl in Dresden wie schon in den zwei Jahren zuvor wieder gegenüberstehen.
Einen ersten Vorgeschmack darauf wird es in der brandenburgischen Hauptstadt geben.
Der Plan der Dresden Monarchs im Giganten-Duell ist recht einfach
"Potsdam ist das Team, das man schlagen muss, wenn man GFL-Champion werden will. Und sie sind schlagbar, wenn wir unser bestes Football auf das Feld bringen", macht Seamon klar.
Es geht um die Vorherrschaft im Norden. Wer dieses Spiel gewinnt, hat nicht nur ein Ausrufezeichen gesetzt. Er hat auch sehr gute Chancen, die Hauptrunde mit Platz eins abzuschließen, so in den Play-offs zwei garantierte Heimspiele zu haben. Für Zuschauerkrösus Dresden (bisher 20.299 Fans in drei Heimspielen) ein äußerst lohnendes Ziel.
Seamons Team hat sich zuletzt im Heimspiel gegen Kiel in guter Form präsentiert, in Potsdam wird sich herausstellen, wie gefestigt gerade das Offense-System um Quarterback Rocky Lombardi (27) wirklich ist. Nur 48 Punkte haben die Royals in fünf Spielen bisher zugelassen. Auf Dresdens Defense kommen im Schnitt 43,2 Punkte pro Spiel zu.
"Man muss in dem Spiel aber nichts Besonderes versuchen. Wir müssen guten, einfachen und vor allem disziplinierten Football spielen. Die Emotionen kommen automatisch. Wir müssen sie kontrollieren sowie zu unserem Vorteil nutzen", macht Dresdens Headcoach klar.
Titelfoto: Lutz Hentschel

